Volles Programm

26.02.2023

Am Sonntag, 26. Februar 2023 fanden im Gottesdienst eine Heilige Wassertaufe, eine Aufnahme und die Vorbereitung auf den kommenden Entschlafenengottesdienst statt.

Der Gemeindevorsteher diente mit dem Wort aus Apostelgeschichte 16,9: «Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns!» Der Chor leitete den Gottesdienst mit dem Lied 124 «Still und demutsvoll» ein. Dort heisst es am Schluss: «Lass mich wieder selig werden. Herr ich warte, segne mich.»

Ja, lass mich selig werden, das wollen wir erleben. Gottes Geist soll uns berühren. Wir wollen ihn wahrnehmen. Gott ist da. Er ist der Redende. Die Amtsträger verlassen sich darauf und vertrauen, dass es Gott ist, der uns selig macht.

Der Vorsteher ging dann auf das Textwort ein. Paulus war auf seiner zweiten Missionsreise in Kleinasien. Die Pläne wurden durchkreuzt. Er sah die Erscheinung, welche im Textwort beschrieben ist. Auf das Wirken des Heiligen Geistes hin änderten sie die Reiseroute und fuhren nach Makedonien. Damit entstand die erste Gemeinde in Europa. Lydia und ihr ganzes Haus wurde von Paulus getauft. Damit war eine Frau zur ersten Christin in Europa geworden.

Wir müssen uns immer wieder entscheiden. Entscheiden wir mit unserem Verstand? Da gibt es sicher Situationen, wo mit dem Verstand entschieden wird. Wenn es aber um ganz wichtige Entscheide geht, ist es hilfreich, wenn man solche mit dem lieben Gott macht. In den Leitgedanken steht der Satz: Wenn Lebens- und Glaubensweg eine Einheit bilden sollen, dann ist es notwendig, nach Gottes Willen zu fragen.

Gottes Liebe ist allumfassend. Für uns Lebende, für die Menschen, die bereits die Erde wieder verlassen haben und auch für die Menschen, welche noch geboren werden. Allen Menschen soll das Heil zuteil werden.

Der mitdienende Amtsträger würde dem Gottesdienst die Überschrift geben: «Gottes Begegnungen zulassen». Wenn die Menschen Gottes Nähe suchen würden, wäre die Menschheit in einem anderen Zustand.

Er erzählte eine Geschichte: Ein Pfarrer hatte eine Predigt vorbereitet. Auf dem Weg zur Kirche kam ihm ein Psalm in den Sinn, wo es heisst «Achte auf deine Worte». Ein anderer Mann hatte einen Brief geschrieben. Darin verwendete er harte Worte, welche wahrscheinlich die Zusammenarbeit mit einem Geschäftspartner beendete. Dieser Mann hat dann den Brief doch nicht versendet. Er entschloss sich wieder einmal in die Kirche zu gehen. Dort predigte der Pfarrer, «Achte auf deine Worte». Am nächsten Morgen kam ein Brief von seinem Geschäftspartner. Darin entschuldigte er sich für alles, was er falsch gemacht hatte. Ein Beispiel wie Gott wirkt. Oft braucht es dazu auch Mut. Mut einer inneren Eingebung zu folgen.

Anlässlich der Heiligen Wassertaufe gelobten die Eltern ihre Kinder im christlichen Glauben zu erziehen.

Es gibt Kreise, bei denen zur Aufnahme eine Prüfung abgelegt werden muss. Bei der Aufnahme in die Kirche gibt es keine Prüfung. Man macht eine Selbstprüfung. Glaube ich an Jesus Christus? Glaube ich an das Wirken der Apostel? Glaube ich an die Verheissung von Jesus Christus, dass er wiederkommen wird?

Zum Abschluss sang der Chor das Lied 306 «Ich will in Treue halten, Herr, deines Geistes Bund, will folgen deinem Walten heut und in jeder Stund.»