Taufe von Aaron

12.03.2023

Nochmals ein Taufe erfreute die Gemeinde am 12. März 2023. Der Priester diente mit dem Wort aus Epheser 4,3-5: «Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe»

Der Chor leitete den Gottesdienst mit dem Lied «Herr, dein Wort, die edle Gabe» (CM105) ein. Dort heisst es am Schluss: «Herr, auf dein Wort will ich bauen, denn dein Wort vergehet nicht.» Der Täufling soll auf den Namen Aaron getauft werden. Aaron bedeutet «Der Erleuchtete und auch der Kämpfer». Jesus sagte: «Ich bin das Licht, ich bin der Weg.» Licht verdrängt die Finsternis und spendet auch Wärme. Ein einzige Kerze mag wenig auswirken. Aber viele Kerzen können wohltuende Wärme spenden. Licht ist Orientierung. Orientierung kann vieles sein. Menschen nehmen Vermögen und Statussymbole als Orientierung, um sich weiterzuentwickeln. Wir haben den Glauben, welcher uns Orientierung gibt. Wenn wir nicht wissen, wonach wir uns orientieren sollen, orientieren wir uns am grössten Licht, dem Sohn Gottes.

Der Priester erwähnte drei Bündnisse. Im Alten Testament machte Gott einen Bund mit dem Volk der Israeliten. Den zweiten Bund brachte Jesus Christus. Mit diesem gibt es keine Ausgrenzung mehr. Es ist ein integrierender Bund. Der dritte Bund ist die Verheissung Gottes: «Ich werde einen neuen Himmel und eine neue Erde bereiten, auf dass wir alle in ewiger Gemeinschaft leben dürfen.»

Gott schliesst durch die Heilige Wassertaufe mit Aaron einen Bund. Es ist ein Bund, bei dem es keine Ausstiegsklausel oder kein Rücktrittsrecht gibt. Dieser Bund ist gültig.

Ertragt einer den andern in Liebe. Wir sollen einander vergeben können. Wenn man nachtragend ist, so ist es, wie das Wort sagt, man trägt etwas nach. Wir selber tragen auch, nicht nur der andere!

Ein Ehetherapeut hat dem Priester erzählt, dass man sich wegen 3-4% Unstimmigkeiten scheiden lässt, obwohl man 97% der Eigenschaften des anderen gern hat. Konzentrieren wir uns nicht auf das Trennende, sondern auf das Verbindende. Das Band des Friedens soll unsere Gemeinschaft umfassen, ein Leib und ein Geist. Heute wird eine Seele dem Leibe Christi zugefügt.

Und zum Schluss steht im Wort: ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. Gottes Zusage ist gewiss und er liebt alle ohne Vorbehalt.

Der mitdienende Priester meinte, dass unser Glaube nicht einfach so dahinplätschern soll. Wir wollen mitarbeiten und lernen, wie wir unseren Glauben verbessern können.

Vor der Taufe spielte das Orchester das Kinderlied «Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.» Den Eltern gab der Priester das Wort mit: «Sei getrost und unverzagt! Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.» (Josua 1,9). Anschliessend an die Taufe sang der Chor die zweite Strophe aus dem Lied (CM365): «So wie die Sonne am Tage soll dir leuchten nachts der Sterne Heer. Und der Blumen Pracht begleite deinen Weg und ein Engel leite dich nach Haus.»

Am Ende des Gottesdienstes sang der Chor das Lied: «Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herze wünschet. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen.» (CM176)