Grundlage für die Predigt war das Wort aus Lukas 19, Vers 38 – 40: „Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“
Unter Bezugnahme auf diese Bibelverse verwendete Bischof Jeram die Symbolik der Ruinen alter Burgen und Tempel und wies darauf hin, was diese Steine erzählen würden, wenn sie sprechen könnten.
Zum biblischen Geschehen hielt der Bischof fest, dass die Menschen beim Einzug Jesu in Jerusalem andere Erwartungen an den Messias hatten. Jesus sollte die irdische Tyrannei beenden und die Bevölkerung als gütiger und gerechter König regieren. Doch Jesus Christus kam, um alle Menschen aus der Knechtschaft der Sünde zu befreien und ihre Seelen aus der Gottferne zu erlösen.
Diakon Hannes Degenfellner bezog sich in seinem Predigtbeitrag bildhaft auf die Geschichte: «Die Stadt Jerusalem war durch die Jahrhunderte hindurch ein stark umkämpfter Ort, genau wie unser Herz. Jesus möchte damals wie heute in unsere Herzen einziehen und dort bleiben».
Diesen Gedanken nahm Bischof Jeram auf und führte ihn weiter: «Jesus Christus kommt heute zu dir und zu mir und möchte etwas Neues erschaffen, ein neues Wesen, das in alle Ewigkeit Bestand hat. Lasst uns unser Herz für Jesus öffnen und geben wir ihm Wohnung».
W. Degenfellner, N. Degenfellner