Komm wie Du bist hier ist Gnade

02.05.2024

Am 02.05.2024 erlebte die Kirchengemeinde Kirchbichl zusammen mit der Kirchengemeinde Jenbach einen Gottesdienst mit Bezirksapostel Zbinden, in welchem der Schwerpunkt auf der Gnade Gottes lag.

Bezirksapostel Zbinden wurde zu diesem Gottesdienst von Apostel Pfützner und Bischof Jeram begleitet.

Als Grundlage für den Gottesdienst diente 2. Korinther, 9, 8: „Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk“.

Gleich zu Beginn seiner Predigt machte der Bezirksapostel etwas deutlich: «Wenn wir in den Gottesdienst gehen, entscheiden wir uns bewusst dazu, nach der Gnade Gottes zu suchen. Wir haben den ersten Schritt getan, das Angebot Gottes anzunehmen. Und Gott nimmt uns so an wie wir sind. Wir dürfen mit unseren Unvollkommenheiten immer wieder die Liebe Gottes spüren. Gott schenkt uns die Gnade, die wir brauchen und es reicht für alle».

Bezirksapostel Zbinden forderte die Gottesdienstteilnehmer auf: «Nimm die Kraft Gottes, damit Dein Glaube gestärkt werden kann. Es ist eine Gnade, wenn man einen Ort findet, wo man innerlich zur Ruhe kommt. Ist es nicht schön, wenn das in der Kirchengemeinde erlebt werden kann, dass wir untereinander den Frieden des Auferstandenen erleben können? Nutzen wir die verschiedenen Gaben jedes Einzelnen, gehen wir aufeinander zu und wachsen in der Gemeinschaft zusammen».

Zum Abschluss seiner Predigt ging der Bezirksapostel darauf ein, dass das gemeinsame Gebet eine Gnade Gottes ist. Es verbindet und führt die Menschen zusammen.

In seinem Predigtbeitrag ging Apostel Pfützner darauf ein, dass wir alles von Gott haben können, dabei aber nicht nur an die irdischen Bedürfnisse denken sollen. Alles kommt von Gott. Für die, die mit geöffneten Händen kommen und dem Herrn nachfolgen, wird das Opfer Jesu wirksam: «Dann dürfen wir genießen – was für eine Gnade».

«Doch wie schaffe ich das jetzt?» fragte Bischof Jeram im Anschluss und machte dann deutlich, dass dies nur funktioniert, wenn wir wirklich darauf achten, was Gott uns sagt. Dazu müssen wir stille werden und zuhören. Und dann können wir unser Herz und unsere Hände danach ausstrecken, was Gott uns schenkt.

Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl ging der Bezirksapostel noch einmal auf die Gnade Gottes ein. Wenn die Gemeinde gemeinsam vor Gott steht und die Gnade möchte, dann schenkt Gott sie in seiner ganzen Fülle. 

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Der Herr ist mein Licht“ fand dieser besondere Gottesdienst einen schönen Abschluss und wird lange in den Herzen der Gottesdienstbesucher bleiben.

N. Röthling