Ein segensreicher Monat

30.06.2024

Im Juni 2024 feierten in der Gemeinde Gränichen drei Paare ein Hochzeitsjubiläum und durften den Segen Gottes empfangen. Instrumentalensemble und Chor wirkten jeweils mit musikalischen Beiträgen mit.

Silberhochzeit, 2. Juni 2024

Die Kirche war festlich geschmückt für ein „Silberpaar“. Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Johannes 21,6: „Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“ Der Dienstleiter bemerkte dazu, das sei wohl das prägnanteste und kürzeste Anstellungsgespräch für einen CEO eines so umfassenden Werkes gewesen. Die Frage richten wir auch an uns selbst: Liebe ich meinen Seelenbräutigam?

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles sang der Chor das Lied „Gut, dass wir einander haben“. Danach richtete sich der Gemeindevorsteher an das Jubelpaar: Wie gut, dass wir euch haben! Er erwähnte das Engagement der beiden in der Gemeinde und dankte ihnen dafür. Weiter wies er auf Inhalte des Liedes hin.

  • Sorgen, Freude, Kräfte teilen
  • Gott, von dem wir reden und der hier in unserer Mitte ist
  • Wie man streiten und sich versöhnen kann
  • Keiner passt sich immer an, keiner hört nur immer zu

Anschliessend stellte er dem Paar das Zeugnis aus, die Weisheiten des Liederdichters im Alltag zu leben, und spendete ihnen den göttlichen Segen.

 

Goldhochzeit, 9. Juni 2024

An diesem Tag feierte ein Paar seine goldene Hochzeit. Für diesen Gottesdienst diente das Bibelwort aus Lukas 1,46-48 – Marias Lobgesang – als Grundlage.

Der Gemeindechor trug das Lied „Bis hierher hat der Herr geholfen“ vor. Der Vorsteher stellte in seinem Dienen Maria als Vorbild an Demut und Treue in den Mittelpunkt. Als erste Person hat sie den Heiland – schon in der Ankündigung – angenommen. Sie glaubte und vertraute. In Kana wies sie die Diener an: „Was er euch sagt, das tut.“ Später begleitete sie ihren Sohn bis ans Kreuz.

Vor der Segensspendung sang der Chor ein Wunschlied des Paares: „Give me joy in my heart“ (Gib mir Freude ins Herz). Hierauf wandte sich der Dienstleiter an das Goldhochzeitspaar und zeigte, wie schnell alles anders sein kann. Freude und bange Stunden wechseln sich oft rasch ab. Er erwähnte, dass der heute zu empfangende Segen Gottes ein zusätzliches, zeitgemässes Geschenk sei. Segen bedeutet auch „Begleitung von Gott.“ Dazu gab er ihnen ein Psalmwort auf den weiteren gemeinsamen Weg mit: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an“ (Psalm 73,23).

Zum Abschluss der Segenshandlung sang der Chor ein weiteres Wunschlied des Paares: „Wie gross bist du“

 

Goldhochzeit, 30. Juni 2024

Das dritte Jubelpaar in diesem Monat feierte ebenfalls das goldene Hochzeitsjubiläum. Der Gemeindevorsteher las als Grundlage für den Gottesdienst aus 1. Petrus 2,9: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.“ Danach sang der Chor das Lied „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet …“

Als Einleitung seines Dienens betonte der Vorsteher, dass unsere Erwählung einzig Gnade Gottes sei. Wohltaten Gottes zu verkündigen, liege jedoch in unserer Hand und geschehe, indem wir

  • Gutes tun aus Dankbarkeit
  • Eigenen Segen und das Heil mit anderen teilen
  • Von der Gnade Gottes erzählen
  • Beten für Opfer und Täter
  • Den Glauben und christliche Werte vorleben

Die Sündenvergebung sei ebenfalls eine Wohltat Gottes, die wir in Demut annehmen sollten.

Ein instrumentaler Musikbeitrag mit gesprochenem Text leitete die Segenshandlung ein: „Herr mein Leben, es sei dein!“ Danach richtete sich der Amtsträger an das Jubelpaar mit Hinweisen auf geläutertes und reines Gold. Er würdigte ihren engagierten Einsatz in der Kirche und die gegenseitige Unterstützung in allen Situationen ihres gemeinsamen Weges. Als Vorbereitung auf die Spendung des Segens und für den weiteren Lebensweg zitierte der Vorsteher ein Psalmwort: „Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen.»

 

Alle Gottesdienste mit Segenshandlungen wurden als Gemeindefeste gestaltet. Im Anschluss wurde jeweils ein Apéro ausgerichtet, der einen regen Austausch unter den Geschwistern und Familien ermöglichte.