Seelsorgerinnen und Seelsorger erleben geistliche Fortbildung und spirituelle Erfahrung

19.10.2024

Über 30 Geistliche aus Österreich und der Ostschweiz waren der Einladung von Apostel Pfützner ins Bildungshaus St. Michael in Matrei am Brenner gefolgt, um in dem von ihm gehaltenen Seminar für Seelsorgerinnen und Seelsorger geistliche Fortbildung und spirituelle Erfahrungen zu erleben.

Das Wochenende vom 19. bis 20. Oktober 2024 im idyllisch in die Bergwelt Tirols eingebetteten Bildungshaus der Diözese Innsbruck bot eine Palette an Themen, welche die Arbeit der Geistlichen fördern und unterstützen.

Was ist Seelsorge
Am Anfang stand die Frage nach der Bedeutung von Seelsorge als ganzheitliche Begleitung des Menschen auf seinem Lebensweg. Der Mensch mit seinen individuellen Fragen, Sorgen und Hoffnungen steht hier im Zentrum. Und er wird nicht isoliert betrachtet, sondern in seinem sozialen Umfeld sowie in seiner Beziehung zu Gott. Seelsorge orientiert sich dabei am Beispiel Jesu und versucht Menschen in ähnlichen Situationen so zu begleiten und zu unterstützen, wie er es tat.

Der Heilige Geist als Inspirationsquelle
Seelsorge wird nicht nur durch menschliche Fähigkeiten ausgeübt, sondern auch durch die Kraft des Heiligen Geistes. Er inspiriert Seelsorgerinnen und Seelsorger, den Menschen zuzuhören, sie zu trösten und zu stärken.

Neben theoretischen Grundlagen und praktischen Hinweisen halfen Gruppenarbeiten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, diese Sichtweise von Seelsorge für sich zu entdecken und eigene Erfahrungen in Seelsorgegesprächen zu sammeln.