Die Gestaltung des Gottesdienstes entsprach dem Vorschlag des Ökumenischen Rates der Kirchen. Dieser folgt der Ausarbeitung der ökumenischen Ordensgemeinschaft von Bose in Norditalien und ist in den Grundzügen auf der Homepage der Neuapostolischen Kirche Schweiz zu finden.
Begonnen wurde der Gottesdienst mit der Frage aus Johannes 11, Vers 26. „Glaubst du das?“.
Vor 1700 Jahren fand in Nicäa das erste ökumenische Konzil statt. Ein wesentliches Ergebnis dieses Konzils war das erste verbindlich formulierte Bekenntnis zum Glauben der Christinnen und Christen.
Dieses Glaubensbekenntnis wurde im Verlauf des Gottesdienstes von allen Anwesenden gesprochen.
Die Liturgie des Gottesdienstes wurde von den Vertretern der im ÖAK Salzburg vertretenen Kirchen gestaltet. Dies waren für die Römisch-katholische Kirche Mag. Lucia Greiner und Pfarrer Dr. Roland Kerschbaum, für die Evangelische Kirche A.B. Superintendent Mag. Olivier Dantine, für die Altkatholische Kirche Pfarrer Mag. Martin Eisenbraun, für die Evangelisch-methodistische Kirche Pastorin Dorothee Büürma MA, für die Rumänisch-orthodoxe Kirche Erzpriester Dr. Dumitru Viezuianu, für die Serbisch-orthodoxe Kirche Mag. Nenad Savkovic, für die Syrisch-orthodoxe Kirche Dr. Aho Shemunkasho und für die Neuapostolische Kirche Evangelist Walter Pechhacker.
Die Fürbitten wurden von jugendlichen Glaubensschwestern und -Brüdern aus der neuapostolischen Kirchengemeinde Salzburg vorgebracht.
Mag. Lucia Greiner, die Leiterin des Seelsorgeamtes der Erzdiözese Salzburg, predigte zum Bibelwort aus Johannes 11, 26: "... und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
Der gemischte Chor und das Instrumentalensemble der neuapostolischen Kirchengemeinde Salzburg umrahmten diesen ökumenischen Gottesdienst musikalisch.
Mag. Matthias Hohla, der Vorsitzende des ÖAK Salzburg, informierte über den Zweck der durchgeführten Kollekte (Unterstützung für Kirche als Willkommensort für Menschen mit Behinderung in Rumänien) und über die Zeitschrift „Ökumenische Informationen“.
Der Abend war ein beeindruckendes und lebendiges Zeugnis der Einheit der Christinnen und Christen im Bekenntnis zu Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Im Anschluss wurde zu einer Agape geladen. Die freudige und geschwisterliche Verbundenheit war auch hier deutlich erkennbar. Es gab ausreichend Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch.
W. Pechhhacker | G. Lackerbauer