Klartext. Kein Weichzeichner. Und genau daraus haben sich die starken Kerngedanken dieses Gottesdienstes herauskristallisiert.
Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat. Gerade dann, wenn etwas Neues beginnt. Ein neuer Abschnitt, ein neuer Plan, ein neuer Mutanlauf. Halte die Verbindung zu Gott. Nicht später oder irgendwann. Jetzt.
Ohne Verbindung keine Frucht
Frucht entsteht aus Verbundenheit.
Verbundenheit heisst: Beziehungsfähig bleiben und Bekenntnis wagen.
Du bist im Gottesdienst. Du liest diese Zeilen. Die Wiedergeburt aus Wasser und Geist – all das sind Zeichen dieser Verbindung. Und genau hier bekommt deine Seele Nahrung.
Gottes Ziel ist klar: Mehr Frucht
Nicht ein bisschen. Nicht irgendwann. Mehr Frucht.
Das ist Gottes Herzensanliegen.
Reinigung – unbequem, aber heilsam
Und jetzt wird’s ehrlich: Frucht entsteht nicht ohne Reinigung.
Das geschieht in zwei Schritten:
- Dem Bösen entsagen. So wie wir es im Gelübde bekennen.
- Ein reines Herz schaffen lassen. Nicht aus eigener Kraft, sondern mit Gottes Hilfe.
Reinigung heisst auch eigene, liebgewonnene Überzeugungen loszulassen. Gedanken, die sich eingeschlichen und festgesetzt haben.
„Ja, es muss doch so sein …“ – manchmal stimmt genau das eben nicht. Und das tut weh. Enttäuschung gehört dazu.
Hier kommt das Bild des Weingärtners ins Spiel:
Er schneidet faule Trauben weg. Er entfernt überflüssiges Laub. Nicht aus Härte, sondern aus Liebe. Denn Krankes gefährdet den ganzen Weinberg. Und Laub kann man nicht keltern.
Und dann dieser Ausblick
Die verlässliche Hoffnung bleibt: Jesus kommt wieder.
Bis dahin gilt: Bleib verbunden. Lass dich reinigen. Und hab keine Angst vor der Rebschere – sie macht Platz für neues Leben.