Woche 14 / 2026

07.04.2026

Karfreitag und Ostern

Im Gottesdienst am Karfreitag standen die letzten Worte Jesu, wie sie im Johannesevangelium überliefert sind, im Mittelpunkt. Jesu Ruf, „Es ist vollbracht“, bringt zum Ausdruck, dass er sein Werk erfüllt hat. Die Kreuzigung ist keine Niederlage, sondern Ursache des Heils für Lebende und Tote. Deshalb ist Jesus nach seinem Tod auch hinabgestiegen in das Reich des Todes, um den Toten das Evangelium zu verkündigen. Jesu Opfer hat also Auswirkungen im Diesseits und im Jenseits.

Den Karfreitagsgottesdienst feierte ich in der Gemeinde Horgen (Bezirk Zürich-See), zusammen mit der Gemeinde Wädenswil. Bischof Fässler begleitete mich. In diesem Gottesdienst wurden zwei Kindern die Gabe des Heiligen Geistes gespendet. Wir erlebten eine sehr aufmerksame, freudige und festliche Gemeinde.

Am Ostersonntag wurde der Auferstehung Jesu gedacht, seines Sieges über den Tod und alle bösen Mächte. Dass Jesus nicht im Tod geblieben ist, wird nicht nur am leeren Grab deutlich, sondern auch an den Erscheinungen des Auferstandenen. Durch sie erhalten die Jüngerinnen und Jünger Jesu Gewissheit und Sicherheit. Sie können hinfort authentisch den Tod und die Auferstehung Jesu verkündigen und Menschen mit dieser wichtigen Botschaft 
bekannt machen.

Den Ostergottesdienst hielt ich in der Gemeinde Rafzerfeld (Bezirk Schaffhausen). Bischof Weidmann begleitete mich. In diesem Gottesdienst wurde ein Priester ordiniert. Die Osterfreude wurde durch die wunderbare Stimmung in der Gemeinde noch grösser.

Nehmen wir alle diese Osterfreude mit uns! Ich wünsche euch allen viel Gotterleben.

Herzliche Grüsse
Thomas Deubel