Christus erleuchtet uns, das ist die Botschaft aus diesem Textwort. Jesu Christi kam auf die Erde, um den Menschen das wahre Wesen Gottes zu offenbaren. Er hat gezeigt, dass er alle Menschen liebt, selbst die, welche ihn verachtet oder abgelehnt haben. Das Leben Jesu Christi zeigte auch, dass er mit den Menschen solidarisch war: Bereits als kleines Kind lernte er das Schicksal der Flüchtlinge kennen. Später wurde er von den Eltern nicht verstanden, von den Menschen abgelehnt. Er lernte Hunger, Leiden und den Tod kennen. Allen, die das Gefühl hatten und haben, sie seien von Gott vergessen oder verlassen, bringt er das wunderbare Licht „Gott ist mit uns“.
Er erleuchtet auch unser Leben mit seinem Licht und bringt uns zur Erkenntnis, wir wollen ein Licht für andere sein. Jesus erwartet von den Seinen, dass sie auch ein Licht in dieser Welt sind. Auch den Hirten auf dem Feld erschien der Engel des Herrn „und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie“ (Lukas 2,9), also das Licht Christi.
Sowohl die Sonne wie auch der Mond beleuchten die Erde, aber ganz auf verschiedene Weise. Der Mond reflektiert das Licht der Sonne. Die Sonne ist das Licht. Wir wollen ein solches Licht sein und damit zeigen, dass Christus wirklich in uns lebt. Wir festigen damit auch die Freude über die Geburt Jesu als Kindlein und die Wiederkunft von ihm als Bräutigam.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls endete das Beisammensein, welches durch musikalische Einlagen umrahmt wurde.