Bezirksgottesdienst und Ordination in Kärnten

11.02.2024

Am Sonntag, den 11. Februar 2024 besuchte Apostel Matthias Pfützner am Nachmittag die Kärntner Glaubensgeschwister und feierte mit ihnen einen Gottesdienst, in dessen Rahmen auch zwei Diakoninnen ordiniert wurden.

Als Grundlage für diesen besonderen Gottesdienst diente das Bibelwort aus Lukas 21, 36: Wachet aber allezeit und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.

Gleich zu Beginn stellte der Apostel bezogen auf das Bibelwort die Frage: «Was ist das, vor dem wir entfliehen sollen, was hat das für eine Relevanz für uns?»

Gute Nachrichten scheinen Mangelware zu sein, wenn wir uns unterhalten, wenn wir die Nachrichten lesen, meistens wird über Schlimmes gesprochen, über Trauriges, über Zukunftsszenarien, die nicht verlockend sind. Ist das wirklich so? Oder ist das für uns als Christen nicht ein wenig anders?

Wenn wir an die Physik denken, gibt es die Schwerkraft und die Fliehkraft, zwei Kräfte die entgegengesetzt wirken. Die eine zieht zu Boden, die andere zieht weg. Was zieht dich herunter?
Lass nicht alles in deine Seele rein, sortiere aus und lass deine Seele wachsam sein.

Ein weiterer Punkt aus dem Bibelwort, so der Apostel, ist:
«Betet, dass ihr stark werdet», das ist ein Rezept für unser seelisches  Fitnessprogramm. Denn Jesus sagt: «Ihr seid meine Schafe, meine Nachfolger, bremst euch ein und dann betet erst einmal».

Halte inne, ganz kurz inne und sei wachsam. Ja, wir dürfen auch einmal schwach sein, haben Sorgen, aber Moment: Wer einmal kurz innehält und betet, der kann sich geborgen fühlen.

Als letzten Punkt und schönen Abschluss, sagte Apostel Pfützner, heißt es dann:«Und zu stehen vor dem Menschensohn». Stellen wir uns vor, wir durchwandern den Thronsaal Gottes, sein Königsschloss, wir gehen von einem Saal zum anderen und am Ende steht der Thron des Allmächtigen.

Throne gibt es viele, der Thron an sich kann schön sein, aber wenn niemand drauf sitzt, ist er nichts wert. Der Wert des Throns bestimmt sich also durch den, der drauf sitzt. Wenn wir vor dem Menschensohn stehen, stehen wir vor dem Gnadenthron und nicht vor dem Richterstuhl. Wenn wir bei diesem Thron angekommen sind, ist das Glück unseres Lebens perfekt.

Nach den Predigtbeiträgen von Evangelist Jürgen Hillen und Priester Thomas Früjan und  der Feier des Heiligen Abendmahls wurden dann noch zur großen Freude der Kärntner Glaubensgeschwister jeweils eine Diakonin für die Kirchgemeinden Klagenfurt und Villach ordiniert.

Anschließend an den Gottesdienst war bei Speis und Trank noch ausreichend Zeit und Gelegenheit, das eine oder andere Gespräch zu führen.

Text: Christian W. Muhr, Fotos: Eva Erlacher