Woche 40 / 2024

08.10.2024

St-Imier im Berner Jura… und dann Moldawien

Zusammen mit den Geschwistern von La Chaux-de-Fonds erlebte ich in St. Imier eine freudige und sehr offene Gemeinde. Dem französischen Wort «chaleureux» (herzlich) machten die Geschwister alle Ehre.

Mit dieser Freude im Herzen geht es am Freitag nach Moldawien. Zusammen mit Apostel Cone, Bischof Gavriluc und dem Übersetzer besuchten wir die Gemeinden Cucioaia, Balti und Chisinau und feierten Gottesdienste. Dabei werde ich wohl den Gottesdienst in Cucioaia nicht so schnell vergessen. Cucioaia liegt auf dem Land. Der Anblick der Armut dieser Menschen macht einen Schweizer betroffen. Apostel Cone sagte dazu, «Moldawien sei wie die USA ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten, allerdings nur für einen kleinen Teil der Menschen». Unterwegs wurde ich orientiert, dass die Geschwister ein kleines Gebäude als Versammlungsstätte hatten, das leider abgerissen werden musste. Die Sicherheit war gefährdet und eine Renovation zwecklos. Darüber sei man sehr traurig. So fand der Gottesdienst in einer Stube statt mit etwa 16 Geschwistern, davon etliche Kinder. Ich erkundigte mich, wo denn die Väter dieser Kinder seien. Man antwortete mir, sie würden in Israel arbeiten.
Trotz all dieser Umstände erlebten wir ein freudiges Zusammensein – für mich persönlich ein Erleben, das ans Herz geht. Die Fotos zu diesen Reisenotizen geben vielleicht einen kleinen Einblick darüber.
Nun geht’s zurück nach Hause.

Ihr lieben Leserinnen und Leser, seid herzlich gegrüsst,
Thomas Deubel