Interreligiöses Gebet zum weltweiten Klimastreik in Innsbrucker Spitalskirche

20.09.2024

In Innsbruck fand als Unterstützung der Klimastreik-Anliegen ein interreligiöses Gebet mit Bischof Hermann Glettler sowie Gläubigen der neuapostolischen, der altkatholischen und der evangelischen Kirche sowie der Baha'i statt, initiiert von "Religions for Future Tirol".

"Das gemeinsame Gebet setzte ein starkes Zeichen für Mut und Hoffnung - sowohl für die Menschen als auch die gesamte Schöpfung", hieß es vonseiten der Initiative "Religions for Future".

Die wechselseitige Beziehung gelte es "bewusst, kreativ und mitfühlend" zu gestalten, erklärte Eva Spadinger von der Baha'i-Gemeinschaft. Max Valtingojer von der Neuapostolischen Kirche betonte die aktuelle Gefahr für den Erhalt des Lebensraums. Angesichts der Verzweiflung jener Menschen, die aktuell von den Auswirkungen der Wetterextreme betroffen sind, unterstrich er: "Unsere Seele leidet mit." Der Umweltbeauftragte der evangelischen Kirche, Werner Schwarz, erinnerte an "Mut-machende Erfolge" im Kampf gegen das Waldsterben und das Ozonloch. "An der Schöpfung dürfe man nicht gleichgültig vorbeigehen, sondern müsse sie mit Respekt behandeln", so der alt-katholische Pfarrvikar für Tirol, Attila Nagy-György.

Quelle: Diözese Innsbruck

Auf dem Internetauftritt der Diözese Innsbruck finden sich ein ausführlicher Bericht und weitere Fotos zum interreligiösen Gebet.

 

N. Röthling | Fotos: Cincelli/dibk.at