Dem Kindergottesdienst lag das Bibelwort aus Psalm 104, 24 zugrunde: „HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.“
Priester A. Seifriedsberger zeigte den Kindern verschiedene Bilder, um Gottes Güte darzustellen. Es gab ein Bild mit sehr vielen Details, Tiere, Menschen, das Wetter, Gestirne – alles ist aufeinander abgestimmt, weil Gott es gut macht. Ein weiteres Bild zeigte eine Gelse (Stechmücke). Und die Frage an die Kinder war, ob das Tier gut ist oder ob es nicht eher immer nur verletzt und zusticht. Aber auch diese Tiere werden benötigt, als Futter für Vögel und Fische und als Larve reinigen sie auch das Wasser.
Der Altarschmuck wurde in diesem Gottesdienst von den Kindern gestaltet, denn jeder durfte sein Lieblingsspielzeug oder Lieblingstier mitbringen und auf den Altar legen. Die Kinder wurden dann gefragt, woher die Wolle oder das Leder kommt – von den Tieren. Woher kommt der Kunststoff für die Spielzeuge – aus dem Erdöl. Und für die elektronischen Spielzeuge braucht es verschiedene Gesteine. All das hat Gott gemacht! Und dafür dürfen wir dankbar sein.
Die Kinder haben dann mit Knete dargestellt, wofür sie Gott dankbar sind. Der Gottesdienst wurde auch durch Gesang mitgestaltert wie z.B.die Lieder: „Viele Menschen können viele Sachen, aber eine Blume oder Gelse können sie nicht machen“; „Du hast uns diese Welt geschenkt“; „Hast Du heute schon Danke gesagt?“.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl fragte der Priester im übertragenen Sinn, ob die Kinder jemanden gestochen haben oder gestochen wurden; also ob sie jemandem weh getan haben oder ihnen weh getan wurde. In der Sündenvergebung hilft Jesus und nimmt den Schmerz, indem er bildlich gesprochen ein „Kühlpad“ auflegt. Das Heilige Abendmahl wurde ebenso in kindgerechten Bildern erklärt.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten Jung und Alt die Gelegenheit beim gemütlichen Beisammensein zu Essen und für viele Gespräche.
N. Röthling | A. Seifriedsberger