Vor Beginn des Gottesdienstes trug Giuliano den Poetry Slam "Du bist ein Geschenk" wunderbar vor und stimmte damit die Herzen der Gläubigen auf den Gottesdienst ein.
Das Bibelwort aus 1. Mose 8, 22 "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht" bildete die Grundlage für die Predigt.
Apostel Matthias Pfützner erwähnte zu Beginn, dass manchmal die Gottesdienstbesucher lieber eher hinten in der Kirche sitzen. Er ermunterte dazu, wenn möglich in der 1. Reihe Platz zu nehmen, dem Altar nicht nur mit dem Herzen, sondern auch räumlich ganz nahe zu sein.
Die im Gottesdienst anwesenden Kinder setzten dies dann gleich in die Tat um und kamen nach vorne.
Dann stellte der Apostel das DANKEN in den Mittelpunkt. Man sollte nicht nur am Erntedanktag danken, sondern immer, doch entscheidend ist wie?
Ist es ein ...
- Höflichkeits-DANKE
- Erziehungs-DANKE
- Gewohnheits-DANKE
Dieses DANKE geht oft bei den Mitmenschen bei dem einem Ohr hinein und zum anderen heraus. Ein HERZENSDANK hingegen zieht durch die Seele, berührt und gibt ein warmes Gefühl. Daher sollten auch wir Gott von Herzen für alles dankbar sein. Er hat uns die Zeit gegeben, wir können diese Zeit um keine Stunde, keinen Tag verlängern.
Je mehr uns bewusst ist, was wir alles aus der Hand Gottes empfangen, umso mehr steigt unser Herzensdank zu ihm empor.
Apostel Matthias Pfützner forderte die Kirchengemeinde auf, sich doppelt soviel Zeit zum DANKEN zu nehmen, denn ...
- wer viel dankt, bittet wenig
- Gott gibt uns alles was wir brauchen
- was wir nicht haben, brauchen wir nicht
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles spendete der Apostel Diakonin Birgit Walch und Priester Thomas Walch (Vorsteher der Kirchengemeinde Bludenz) den Segen zur Rubinhochzeit. Dabei stand das Brautpaar in der ersten Reihe. Bei Gott gibt es immer wieder eine neue erste Reihe.
Dieser Gottesdienst wurde vom Gesang des Projektchors, sowie instrumental mit Orgel, Klavier und Hörnern umrahmt.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde noch mit einem Apéro Gemeinschaft gepflegt und dem "Rubinbrautpaar" gratuliert.
Robert Schierl | Petra Mayer