Thonon-les-Bains ist eine französische Stadt und ein Kurort im Département Haute-Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie liegt am Genfersee (in Frankreich). In einem Industriegebäude haben wir ein kleines Mietlokal, wo sich unsere Gemeinde zu den Gottesdiensten versammelt.
Diese Gemeinde besuchte ich am Samstag. Das Lokal war für diesen Gottesdienst eigentlich zu klein. Da noch drei Kinder die Gabe des Heiligen Geistes empfingen, waren etliche Gäste anwesend. Es gab Geschwister, die in der Garderobe oder im Ämterzimmer Platz genommen hatten. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil. Solch eine herzliche und freudige Gemeinschaft zu erleben und dabei Jesus Christus in der Mitte zu haben, tut einfach wohl.
Lange habe ich mir den Sonntag offengehalten. Eines Tages erhielt ich dann einen Anruf von meinem Onkel Hans. Er sagte mir, dass er und seine Frau am 7. November 2024 Diamantene Hochzeit feiern würden. «Könntest du kommen?» Das liess ich mir nicht entgehen und so war der 27. Oktober eingeplant. Dieses Fest fand in der Gemeinde Neuenegg statt. Anschliessend war – wie das üblich ist – Familienfeier angesagt. Ich bin der Gemeinde Neuenegg sehr dankbar für alles, was dazu vorbereitet wurde. Es hat alles wunderbar gepasst.
Nun steht uns der dritte Gottesdienst für Entschlafene bevor. Vor mir liegt die Begebenheit der Auferweckung der Tochter des Jaïrus (Markus 5,22 und folgende). Mir ist bewusst, dass diese Begebenheit schon oft in den Gottesdiensten thematisiert wurde. Dennoch lade ich die Leserinnen und Leser dieser Reisenotiz dazu ein, sich damit zu beschäftigen.
Einer der Vorsteher der Synagoge mit Namen Jaïrus bat den Herrn Jesus, seiner kranken Tochter zu helfen. Sie lag im Sterben. Als der Herr Jesus auf dem Weg zu ihr war, kamen Leute des Vorstehers und sagten ihm: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? Der Herr Jesus sagte dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur! Beim Haus des Vorstehers angekommen, trieb er alle Anwesenden bis auf die Eltern hinaus. Anschliessend vollbrachte der Herr das Wunder der Auferweckung.
Für viele Menschen gilt: Wenn das Leben abgelaufen ist, dann gibt es keine Hilfe
mehr; alles Bemühen hat keinen Zweck. Die Antwort des Herrn Jesus: Fürchte dich nicht, glaube nur! Der Herr Jesus trieb alle Anwesenden bis auf die Eltern hinaus. So haben Unglaube, Lieblosigkeit, Unversöhnlichkeit und Verurteilungen keinen Platz, dafür Liebe und Barmherzigkeit.
Seid alle herzlich gegrüsst,
Thomas Deubel