Du bist bei mir

24.11.2024

Am Sonntag, den 24. November 2024, fand in Innsbruck ein Gottesdienst für den Kirchenbezirk Tirol mit Apostel Matthias Pfützner statt. Grundlage für die Predigt war das Wort aus Psalm 23, ein Teil aus Vers 4: eine Erinnerung, dass Gott uns niemals alleine lässt. In diesem Gottesdienst wurde das Heilige Mahl zum Gedenken an die Verstorbenen gefeiert und eine Priesterin ordiniert.

Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte Apostel Pfützner an das zentrale Thema des Psalms: „Du bist bei mir“. Gott ist immer bei uns, in guten wie in schwierigen Zeiten. „Wir müssen dich haben, Herr, nicht nur heute, sondern immer. Was täten wir ohne dich?“ fragte der Apostel in seiner Predigt und forderte die Gemeinde auf, sich wieder bewusst zu machen, dass Gott in jedem Moment unseres Lebens gegenwärtig ist. „Lass uns spüren, dass du da bist – für jeden Einzelnen ganz speziell und persönlich, dass soll im Zentrum unseres Lebens stehen“, sagte er. Der Apostel schloss mit den Worten: „Wenn uns mal die Kraft ausgeht, wir den Frieden nicht haben, verinnerlichen wir ‚Du bist bei mir‘. Was auch immer kommt, wir sind nicht allein. Du bist bei mir, ich will nichts anderes, ich brauche nichts anderes. Und das kann mir niemand mehr nehmen.“ Diese Worte sollen ermutigen, die Zusage Gottes zu verinnerlichen und im Vertrauen auf seine ständige Präsenz durch das Leben zu gehen.

In seinem Predigtbeitrag ging Priester T. Popp darauf ein, das Jesus uns die Kraft gibt allen Herausforderungen des Lebens zu begegnen. Wenn wir uns darauf verlassen „Du bist bei mir“ dann werden wir Jesus mehr und mehr erleben.

Zur Vorbereitung auf das Heilige Mahl ging der Apostel auf das Jahresmotto „Beten wirkt!“ ein. Mit einem Gebet lösen sich Probleme nicht gleich auf. Aber wir bekommen Mut, Sicherheit, Kraft und können so entspannter weitergehen mit der Gewissheit „Du bist bei mir!“

Der Apostel feierte in diesem Gottesdienst auch das Heilige Mahl zum Gedenken an die Verstorbenen. Erinnern wir uns immer wieder daran, dass das Heilige Mahl ein Herzensmahl ist - ein Mahl der Liebe in der Jesus Christus uns begegnet. Diakonin N. Röthling und Diakon A. Tomerlin nahmen das Heilige Mahl stellvertretend für die Verstorbenen in Empfang und dienten so als Verbindung in die jenseitige Welt.

Ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Ordination von Diakonin Marlies Seifriedsberger-Jeram in das Priesteramt. Der neuen Priesterin gab der Apostel ein Bibelwort aus Johannes 17, Vers 9 mit auf den Weg und die Bitte, den liebenden Blick auf die Gemeinden zu bewahren.

Mit den Liedern „Ich brauch dich alle Zeit“, „Wohl mir das ich Jesum habe“ und einigen weiteren schönen Liedbeiträgen sorgte der Chor für die passende und stimmungsvolle musikalische Begleitung des Gottesdienstes.