In ihren einleitenden Worten betonte die Präsidentin der Katholischen Aktion, Rolanda Honsig-Erlenburg, die zentrale Intention der Veranstaltung.
Sie führte aus, dass „der Weg des Friedens und der Hoffnung im Innersten eines jeden Menschen beginnt und es einer bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Verantwortung sowie des Mutes bedarf, sich im persönlichen Umfeld aktiv für Gerechtigkeit, Frieden, Solidarität und Versöhnung einzusetzen.“
Darüber hinaus unterstrich sie die Bedeutung, den Weg des Friedens entschlossen weiterzugehen, getragen von einer Hoffnung, die im Glauben an das Gute wurzelt.
Im Anschluss daran gestalteten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften jeweils ein „Gebet der Hoffnung“:
- Diözesanbischof Josef Marketz (Römisch-katholische Kirche)
- Superintendent Manfred Sauer (Evangelische Kirche)
- Priester Christian Muhr (Neuapostolische Kirche)
- Imam Adnan Gobeljić (Islamische Religionsgemeinde)
- Barbara Roshan (Bahá'í-Gemeinde)
Im Mittelpunkt aller Beiträge stand die gemeinsame Überzeugung, dass Gott stets an der Seite der Menschen steht und dass es gerade in herausfordernden Zeiten essenziell ist, selbst Hoffnungsträger zu sein und somit die eigene Hoffnung in die Welt hinauszutragen.
Musikalisch wurde die Veranstaltung in eindrucksvoller Weise vom KlaCapella-Chor unter der Leitung von Anna Junker umrahmt.
Die Katholische Aktion Kärnten dankte allen Mitwirkenden und Teilnehmenden für diese gelungene Eröffnungsveranstaltung im Rahmen des Aktionsmonats „Demokratie in Aktion – Herbst voll Hoffnung“.
Nach den Gebetsbeiträgen wurde die Veranstaltung „Gebet für Hoffnung“ mit einem gemeinsamen Singen des Liedes „We shall overcome“ zusammen mit dem KlaCapella-Chor beendet.
Es blieb danach auch noch Zeit, sich mit den einzelnen Vortragenden und Organisatorinnen in gegenseitiger Wertschätzung auszutauschen, was auch von den anwesenden neuapostolischen Christen aus dem Kirchenbezirk Kärnten sehr positiv aufgenommen wurde. Für viele war dieses Treffen ein nachhaltiges und bewegendes Erlebnis. Großer Tenor der Beteiligten: Wir sollten in Kontakt bleiben und so ein Zusammenkommen, in welcher Form auch immer, gerne wiederholen. So wird dieses erste Zusammentreffen sicherlich nicht das letzte bleiben.
Christian W. Muhr