Der Bezirksapostel diente mit dem Bibelwort aus Lukas 8, 46. Es steht im Zusammenhang mit Jairus, dessen Tochter im Sterben lag. Jesus begab sich zum Haus des Jairus und nahm im Menschengedränge wahr, dass er von jemandem berührt worden war, der ein besonderes Verlangen nach Hilfe und Heilung hat.
„Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gefühlt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist.“
Eine jahrelang blutflüssige Frau bekannte sich mutig und wurde gesund. Jesus würdigte ihre Tat mit den Worten: „Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin in Frieden!“
Der Bezirksapostel nahm Bezug auf das Eingangslied des Chores «Singt ein Lied von Gott», wo es im Refrain heisst «Gott ist da, ist dir unbegreiflich nah…».
Um berühren zu können, braucht es Nähe. Nähern wir uns Gott und öffnen unser Herz, damit wir berührt werden können. Sollte Gottes Berührung für uns unangenehm sein, haben wir vermutlich noch an uns zu arbeiten. Lassen wir diese Berührung zu und versuchen, dem Wesen Jesu immer ähnlicher zu werden.
Der Gemeindevorsteher aus Rüti stellte die Frage in den Mittelpunkt «Spürt Gott unser Gebet, sind wir mit Liebe dabei, wenn wir beten?». Ein offenes Herz wird vom Gebet berührt und fühlt: Gott ist bei mir.
Das Sängerlied «Let us break bread together on our knees” bereitete die Gemeinde auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl vor.
Ein Flötenensemble liess mit «Amazing Grace» feierlich das Abendmahl für Entschlafene ausklingen.
Nach dem Schlusssegen gab der Chor den Anwesenden einen erfrischenden Gospel mit auf den Nachhauseweg: «Heaven is a wonderful place».
Mehr Bilder>