Was wir tun, tun wir aus Liebe

13.09.2023

Am Mittwoch, 13. September besuchte unser Apostel Thomas Deubel die Gemeinde Zürich-Albisrieden. Es war der letzte Gottesdienst «unseres» Apostels, da es am Sonntag, 17. September einen Wechsel in der Zuständigkeit der Apostel geben wird. Er setzte einen Diakon in den Ruhestand und ordinierte eine Diakonin und einen Diakon.

Der Apostel diente mit dem Wort aus Johannes 13,7: «Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.»

«Herrlich strahlt des Meisters Gnade wie ein Licht vom Felsenrand» (CM360). Dieses Lied sang der Chor zum Eingang des Gottesdienstes. Darauf nahm der Apostel Bezug. Durch unser Strahlen können wir das Evangelium hinaustragen.

Das Bibelwort ist aus der Begebenheit der Fusswaschung, welche Jesus am Tag vor dem Passahfest an den Aposteln vornahm. Die Füsse anderer Leute zu waschen war eine sehr niedere Tätigkeit. Es war üblich, dass dies Sklaven machten. So wehrte sich Petrus anfänglich, dass der Meister dies tut. Doch Jesus erklärte: «Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir.» Daraufhin wollte Petrus, dass Jesus auch die Hände und das Haupt waschen solle.

Wir können nicht alles verstehen und müssen auch nicht. Mit unserem Vertrauen in Gott strahlen wir das Evangelium aus.

Jesus hat auch Judas Iskariot die Füsse gewaschen, obwohl er wusste, dass dieser ihn verraten würde. Jesus hatte Judas also bereits im Voraus vergeben.

Der Diakon, welcher in den Ruhestand versetzt werden sollte, sprach noch zur Gemeinde und bedankte sich bei allen. Er hätte im Laufe seiner Amtstätigkeit viele Vorbilder gesehen und von ihnen gelernt.