Die Kirche in Basel ist mit Verwandten und Freunden der vier Jugendlichen sowie mit Glaubensgeschwistern aus den entsprechenden Kirchgemeinden Basel, Liestal, Reinach (BL) und Riehen gut gefüllt. Als Grundlage für den besonderen Sonntagsgottesdienst verwendet der Gemeindevorsteher von Basel wie vom Kirchenpräsidenten vorgeschlagen das Wort aus Johannes 14, 6: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.»
Jesus kam auf die Erde, damit die Menschen Gott mit allen Sinnen erleben können. Jesus nutzte mehrere «ich bin» Botschaften. Er sagte von sich unter anderem «ich bin die Tür» und meinte dabei weder eine Gefängnistüre noch eine Sicherheitsschleuse am Flughafen, bei der man nur unter ganz bestimmten Bedingungen passieren darf: Gott erwartet nicht – wie die Menschen im Alten Testament zum Teil dachten – dass man viele Regeln befolgen muss, um durch die Türe zu ihm zu kommen. Im Gegenteil – im Hause Gottes gibt es viele Wohnungen, die für allerlei Identitäten und Charaktere Platz bieten – Gott ist tolerant!
«Ich bin der Weg» – Wer Jesus anschaut, ihm zuhört und versucht, ihm nachzufolgen, kommt Gott dadurch näher. Das heisst nicht, dass das Leben perfekt wird, aber es stellt sich eine gewisse Gelassenheit und Sicherheit ein. Wer christliche Werte in seinem Herzen trägt, hat ein Leben voller Inhalt – und das Wort «Inhalt» umfasst auch «Halt»…
Ebenso ist «WEG» im Wort «BeWEGen» enthalten. Der Gemeindevorsteher von Basel rät den Gottesdienstteilnehmenden, nicht stehen zu bleiben, sondern sich mit Gott fortzubewegen. Dabei kann helfen, «Bet-Man» oder «Bet-Woman» zu sein – nicht der bekannte starke Superheld «Batman» aus den Comicreihen, sondern betende Christen, die wegweisende Entscheidungen mit Gott treffen und ihm alles zuwerfen, was sie beschäftigt und belastet und dadurch stärker werden. Beten wirkt!
Auch wenn es sich manchmal anfühlt, als wäre man Geisterfahrer, weil sich das ganze Umfeld in die entgegengesetzte Richtung bewegt, lohnt es sich, Gott die Chance zu geben, dass er dich berühren kann.
«Ich bin die Wahrheit» – Du kannst Jesus vertrauen, er erzählt keine Fake News. Auch wenn alles andere vergeht, seine Worte haben ewigen Bestand. Gott möchte dich auf Wichtiges und Wahres im Leben hinweisen, dich begleiten und beschützen.
«Ich bin das Leben» – Gott ist «3a»: allgegenwärtig, allwissend und allmächtig. Er lässt den ersten Herzschlag ertönen und schenkt Leben. Ohne ihn sind wir nichts. Der Gemeindevorsteher von Basel stellt die Frage in den Raum, die auf einem Plakat am Claraplatz stand: Wer ist die Triebfeder in deinem Leben?
Nach der Sündenvergebung ist der aufregende Moment für die vier Konfirmandinnen und Konfirmanden gekommen. Vor der Segensspendung erhalten Ronja, Sarina, Aron und David drei Wünsche mit auf den Weg:
- Die Delete-Taste auf dem Computer soll nicht in der Lage sein, die Gedanken des besonderen Gottesdienstes auslöschen zu können.
- Sie sollen Leidenschaft für Gott entwickeln. Das Umfeld bemerkt nämlich, wenn wahre Christen mit Gott durchs Leben gehen.
- Die Konfirmanden sollen mit Gott eine «Band» bilden – nicht englisch ausgesprochen wie die Band, die den Gottesdienst zusammen mit dem Chor musikalisch umrahmt hat, sondern deutsch ausgesprochen wie das Band, das zusammenhält. Egal, ob Freunde kommen oder gehen, Gott bleibt.
Das Internet-Team wünscht den vier jungen Christen alles Gute und viel Gotterleben auf ihrem weiteren Weg.
Bericht: vdo, Bilder: nwu