Als Bibelwort für die Predigt diente 1. Korinther 3, 11: "Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
Zu Beginn ging der Bischof auf das vom Projektchor Vorarlberg vorgetragene Lied ein. Es begann mit den Worten: Du hast uns als Gemeinde in deinen Dienst gestellt, hast uns heraus gerettet, aus einer dunklen Welt. Zwar sind wir sehr verschieden. an Vielfalt fehlt’s da nicht; doch stehen wir zusammen, umstrahlt von deinem Licht. Gemeinsam stehen wir vor dir, unserm Herrn, wir loben uns preisen dich, …
Dem Lied wäre fast nichts hinzuzufügen, so der Bischof, wichtig ist immer, wer den Grund gelegt hat.
Dann zitierte er aus 1. Korinther 3, 5 - 6: Was ist nun Apollos? Was ist Paulus? Diener sind sie durch die ihr gläubig geworden seid: und das wie es der Herr einem jeden gegeben hat: Ich habe gepflanzt Apollos hat gegossen; aber Gott hat das Gedeihen gegeben.
Der Bischof erwähnte auch den Bau der vormaligen neuapostolischen Kirche, die 1963 mit tatkräftiger Hilfe der Glaubensgeschwister errichtet wurde.
Großes geschieht, wenn jeder Einzelne etwas tut. Und sei es „nur“ beten. Jeder und Jede, die in die Kirche kommen und glauben, bauen mit.
Im Rückblick auf das alte Kirchengebäude erinnerte der Bischof voll Dankbarkeit daran, dass 1981 kurz nach einer umfassenden Renovierung das Kirchendach einstürzte, jedoch niemand zu Schaden kam.
Weiters erinnerte er daran, dass bei der Grundsteinlegung dieses neuen Kirchengebäudes besondere Wünsche in eine Kapsel gelegt wurden, die direkt unter dem Altar einbetoniert ist.
Einen Dank sprach der Bischof, auch im Namen des Apostels, an alle aus, die diese Gemeinde bisher leiteten, mit Hirten Ulrich Brode als bisherr 7. Vorsteher.
Bischof Jeram richtete einen besonderen Appell an die Gottesdienstbesucher: Gebt aufeinander acht in der Liebe zum Nächsten!
In seinem Predigtbeitrag erwähnte Priester Thomas Guderjahn das Bauen. Eine Decke muss, bis der Beton ausgehärtet ist, gestützt werden. Auch beim Bau einer Kirchengemeinde gehe es nicht ohne Pfeiler bzw. Stützen.
Auch Bezirksältester Thomas Fichter untermauerte in seinem Predigtbeitrag das bereits Gehörte und sprach ein begeistertes: Halleluja!
Er erinnerte auch noch einmal an den festen Grund der Kirche, an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Jesu ließ sich in seinem kurzen irdischen Leben durch Widerstände nicht berrien.
In diesem Gottesdienst wurde nach der Feier des Heiligen Abendmahles die Aufgabe des Leiters Musik im Bezirks in jüngere Hände gelegt. Prister Philipp Brückner übernahm diese Aufgabe von Priester Thomas Mayer, welcher einen wunderbaren musikalischen Grundstock gelegt hat.
Nach dem Gottesdienst ließ man beim Mittagessen im unteren Kirchenraum den Festtag ausklingen. Bei diesem gemütlichen Beisammensein wurden Chroniken vorgetragen und UNO UNO gespielt.
Robert Schierl | Petra Mayer