Beständig bleiben mit Gottes Hilfe

28.07.2024

Als Predigtgrundlage für den Gottesdienst am 28. Juli 2024 in der Kirchengemeinde Reutte verwendete Apostel Matthias Pfützner den Vers 42 aus Apostelgeschichte 2: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“

Als Predigtgrundlage für den Gottesdienst am 28. Juli 2024 in der Kirchengemeinde Reutte verwendete Apostel Matthias Pfützner den Vers 42 aus Apostelgeschichte 2: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“

Jeden Gottesdienst beginnen wir in dem Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. „Was bedeutet das?“ Wenn die Geistlichen diese Worte sprechen, spricht Gott, dann handelt Gott und dann hört Gott auf das, was uns beschäftigt und was wir loswerden wollen. Gott ruft uns zu: „Ich bin da!“ Und nun liegt es an uns, wie wir uns Gott nähern, mit ihm sprechen und beständig bleiben.

Apostel Pfützner zeigte vier Aspekte in diesem sich auf das Pfingstgeschehen beziehende Bibelwort auf. Dabei legte er einen besonderen Schwerpunkt auf den Begriff „Beständigkeit“:

  • Beständig bleiben in der Lehre der Apostel - Jesus hat die Apostel gelehrt. Die Apostel lehren uns, wer Jesus ist, wer Jesus sein wird und wer Jesus war. Versuchen wir mehr und mehr in diese Lehre über Jesus einzudringen. Bleiben wir lernfähig und lernwillig.
  • Beständig bleiben in der Gemeinschaft - Gemeinschaft entsteht dort, wo wir bereit sind zu investieren, zuzuhören, unser Herz zu öffnen. Nehmen wir Anteil am Leben der Anderen. Nur wenn wir uns öffnen für andere, kann echte Gemeinschaft entstehen. Investieren wir in die Beziehung zu unseren Nächsten.
  • Beständig bleiben im Brechen des Brotes - Das feiern wir in jedem Gottesdienst. Prüfen wir uns immer wieder, wie wir das Heilige Abendmahl feiern. Im Heiligen Abendmahl erfahren wir die Nähe und Liebe Gottes.
  • Beständig bleiben im Gebet - Es geht dabei um unsere persönliche Gesprächsbeziehung mit Gott. Und zwar nicht einfach nur nach festen täglichen Gebetszeiten, sondern dann, wenn unser Herz sich danach sehnt. Schaffen wir Gelegenheiten dazu. Bleiben wir beständig im Gespräch mit unserem Herrn.

Priester Kreuchauf sprach in seinem Mitdienen davon, dass die Lehre der Apostel die Lehre vom Evangelium und von der Liebe ist. „Was sieht man, wenn wir zusammenkommen? Ist die Liebe das Zeichen, an dem wir erkannt werden?“ Wir sollten uns regelmäßig prüfen und versuchen, dem Wesen Jesu immer ähnlicher zu werden.

Bezirksvorsteher Ch. Egger rief dazu auf, beständig in der Veränderung zu bleiben. Nur wenn wir uns immer mehr zu Jesus hin verändern, bleiben wir beständig. Gott hilft uns dabei.

„Jesus sagt, kommt her und lernt von mir“, betonte der Apostel in der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl und rief dazu auf: „Wir müssen Lernende bleiben“. Beständigkeit ist die Grundlage für Vertrauen. Verlassen wir uns auf die Beständigkeit des Herrn, dann können auch wir beständig bleiben. Gott gibt uns die Kraft dazu.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte Apostel Pfützner Diakon Jürgen Kätzler in das Priesteramt und Nadine Röthling in das Diakonenamt und gab Beiden mit auf den Weg, dass sie sich im Team die Aufgaben, die Gott ihnen anvertraut hat, aufteilen sollen und diese Aufgaben dadurch gemeinsam voranbringen können.

Der Gottesdienst wurde musikalisch von einem kleinen Chor und Musikbeiträgen von Julia Breuer begleitet. Vor und nach dem Gottesdienst blieb viel Gelegenheit für Gespräche in der Gemeinschaft.

N. Röthling