Schaut auf den Herrn

31.07.2024

Am 31.07.2024 feierte Apostel Matthias Pfützner den Gottesdienst mit der Kirchengemeinde Jenbach und lud dazu ein, diesen Wochengottesdienst zum Auftanken der Seele zu nutzen.

Als Grundlage für sein Dienen verwendete der Apostel das Bibelwort aus 2 Mose 19, 4: „Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht“

Wenn wir Menschen erleben, dass Gott uns sein Vertrauen schenkt, können auch wir Vertrauen schenken. Wenn wir erleben, dass Gott uns sieht, uns schätzt, können auch wir den Nächsten so sehen wie er ist und ihn schätzen.


Der Apostel legte den Gottesdienstteilnehmern den Gedanken ins Herz, dass gerade auch die Wochengottesdienste genutzt werden können, um die Seele aufzutanken, indem man bewusst aus dem Trubel der Woche heraustritt und sich für einige Augenblicke zurücklehnen kann. Ein Moment, um Gott zuzuhören und zu erleben, wie auch er zuhört.

Bezugnehmend auf das Bibelwort ging der Apostel darauf ein, dass Gott die Menschen immer wieder an sein Handeln und seine Fürsorge erinnert hat. Die Botschaft lautet: „Was auch immer du erlebst, Gott schützt dich“. Das Bild der Adlerflügel wird bereits in vielen Kindergeschichten aufgegriffen und spricht viele Sehnsüchte der Menschen an. Gott möchte, dass wir uns mittels seiner „Flügel“ aus dem Alltag und den Sorgen herausheben lassen. Ein Prozess „weg“ von äußeren und inneren Belastungen „hin zu“ Gott. Gott lässt niemanden im Stich, er sorgt immer und immer wieder für die Seinen.

Priester M. Valtingojer sprach davon, dass wir bei all unseren Problemen und den Gefahren, die um uns sind, manchmal die Hilfe Gottes nicht erkennen können. Öffnen wir unsere Augen, schauen wir auf Jesus Christus. Er stellt sich zwischen uns und unsere Sorgen. Damit sind sie nicht weg, aber der Herr steht uns bei.

Auch Priester R. Zingerle ging in seinem Mitdienen darauf ein, dass Gott immer da ist, auch wenn wir manchmal meinen, hier muss Gott jetzt doch gar nicht dabei sein. Er ist da und hilft. Manchmal durch Begegnungen mit anderen Menschen. Hören wir nicht auf, dem Herrn zu vertrauen. „Ich will nur dir vertrauen – singt sich leicht, lebt sich jedoch schwer. Es lohnt sich aber.”

Zur Vorbereitung des Heiligen Abendmahls nahm der Apostel Bezug auf das Vertrauen und darauf, wie dieses sich entwickeln muss. Aus dem nur vertrauen Wollen kann ein wirkliches Vertrauen werden. Wer das erlebt, merkt wie die Sorgen kleiner werden. Wenn der Blick sich auf Jesus Christus als Ziel richtet, bleiben die Sorgen zurück. Im Heiligen Abendmahl ist der Moment, Jesus zu vertrauen und mit ihm den Weg zu gehen.

N. Röthling