Woche 13 / 2025

01.04.2025

Abwechslung macht das Leben süss

Seelsorgebriefe sind für Geschwister gedacht, die die Gottesdienste aufgrund der Distanz zur nächsten Gemeinde oder zufolge der körperlichen Beschwerden nicht besuchen können und für die keine oder sehr selten Besuche durch priesterliche Amtsträger möglich sind.
Für solche Geschwister – grösstenteils wohnhaft an sehr entlegenen Orten in Italien und Spanien – werden Hostien ausgesondert, einem Seelsorgebrief beigelegt und alle 14 Tage verschickt. So werden pro Versand ca. 100 Hostien verschickt.

Eine solche Aussonderung findet 3x pro Jahr in der Verwaltung statt. Liturgisch wird diese Aussonderung in einen kurzen Wortgottesdienst eingebettet. Es ist eine schöne Tradition, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem kurzen Wortgottesdienst teilnehmen. Wir beten dafür, dass sich diese Geschwister trotz der örtlichen Gegebenheiten der Gemeinschaft der Gotteskinder zugehörig fühlen.
Neben diesem kurzen Wortgottesdienst mit Aussonderung der Hostien fand letzten Dienstag auch eine Vorstandssitzung statt. Wie jedes Mal geht es um Zahlen und Investitionen.

Am Mittwochabend fand der erste Bezirksabend in Thun statt. Da ich in jedem Bezirk einen Bezirksabend durchführe, muss ich an dieser Stelle nicht über Inhalte oder gestellte Fragen berichten. Jedenfalls freue ich mich auf die nächsten Bezirksabende.
Am Freitag – wie sollte es anders sein – war erneut Reisetag. Ziel war die Stadt Alicante, die ich via Barcelona am Nachmittag erreicht habe. Dort traf ich mich mit Apostel Rolf Camenzind und Bischof Victor Alcanza. Die freie Zeit am Freitagabend haben wir für einen Spaziergang und für Gespräche genutzt.
Am Samstagmorgen fand ein Gottesdienst in der Gemeinde Murcia, zusammen mit der Gemeinde Torrevieja statt. In diesem Gottesdienst habe ich den Gemeindevorsteher entlastet und einen neuen Gemeindevorsteher beauftragt. Am Samstagabend war Gottesdienst in Alicante. Den Sonntagsgottesdienst feierte ich in der Gemeinde Dénia, zusammen mit den Gemeinden Valencia und Vallada. Ich wurde von einem Kinderchor begrüsst. Das war echt zu Herzen gehend. In diesem Gottesdienst empfingen acht Erwachsene, ein jugendlicher Bruder und ein Kind die Gabe des Heiligen Geistes. Zudem wurden eine Diakonin und ein Diakon für die Gemeinde Valencia ordiniert.

Mit spanischer Begeisterung im Herzen geht’s wieder nach Hause.

Nun wünsche ich euch viel Gotterleben während der nächsten Woche und grüsse euch alle herzlich

Thomas Deubel