Im vorweihnachtlich geschmückten Kirchensaal erwarteten die Gottesdienstbesucher mit grosser Freude zum ersten Mal Apostel Thomas Deubel in der Gemeinde Regensdorf.
Einen Satz aus Johannes 5, 6 verwendete der Apostel als Grundlage: «Willst du gesund werden?». In dem Bibeltext ist von einem Kranken die Rede, der am Teich Betesda von Jesus geheilt wurde. Sicher möchten alle, die krank sind, gesund werden. Die Frage Jesu bezog sich aber nicht in erster Linie auf die körperliche Gesundheit; der Geheilte solle auf seine geistige Gesundheit achten und nicht mehr sündigen (Joh. 5, 14).
Jesus habe den Frieden gebracht und den Menschen empfohlen, diesen Frieden in ihren Herzen zu behalten. Frieden haben bedeute Gesundheit im geistlichen Denken und Handeln, so weiter der Apostel, und der Friede sei der Arzt, der die Sünde besiegen könne. Bei Krankheit oder anderen Beschwerden benötige der Mensch einen Arzt oder eine andere Hilfsquelle.
Stellt der Arzt eine Diagnose und empfiehlt eine Therapie, so befolgen die Menschen vernünftigerweise den Ratschlag. Aber wie sieht es in göttlichen Dingen aus? Der Apostel riet, auf Gottes Diagnose zu hören. Er sei hier der einzige Arzt, eine Zweitmeinung erübrige sich. Allein die Diagnose des himmlischen Vaters zu kennen, genüge aber nicht. In inniger Verbindung mit Gott und seinem Sohn könne aus der göttlichen Diagnose auch die notwendige und heilende Therapie erkannt werden.
Hier sei Demut vor Gott und kindliches Vertrauen erforderlich. Was könnten denn wirksame Therapien nach Gottes Diagnosen sein? Der Apostel erteilte die folgenden Ratschläge:
Diagnose: Therapie:
Zweifel Vertrauen auf Gott
Hochmut Demut gegenüber Gott
Unsicherheit Erwartung der Wiederkunft Jesu
Gleichgültigkeit Liebe zu Gott
Zwei Kinder empfingen das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Apostel Deubel dankte den Eltern für die Bereitschaft, ihren Kindern noch viel Gutes in ihre Seelen zu legen und wünschte den beiden Kindern eine glückliche Zukunft.