Als Schale zum Gottesdienst wählte der Bezirksleiter das Textwort der Trauung vor 25 Jahren Psalm 46, aus Vers 2 „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke…“
Dieser Psalm ist überschrieben mit „Eine feste Burg ist unser Gott“. Wir wollen eine Burg sein im natürlichen Leben, in der Gemeinde, in der Ehe und schlussendlich auch in uns selbst. Das soll heissen, wir wollen Zuversicht ausstrahlen, auf all unseren Wegen. Wir zeigen Stärke im verbunden sein mit unserem Gott und Jesus Christus. Die Standhaftigkeit soll z.B auch in der Ehe eine tragende Säule sein. Die Burg gibt uns auch Sicherheit in all den Anfechtungen des Bösen, denn Gott ist unsere feste Burg.
Wir wollen auch einen starken Glauben zeigen, wie ihn zum Beispiel Abraham gelebt hat. Wie ihn auch David in seiner Bescheidenheit mit Gottes Beistand zeigen konnte.
Im Hinblick auf den kommenden Entschlafenen-Gottesdienst, wurde auch der Gedanke erweckt, dass in der Regel um eine Burg ein Graben besteht und der Zutritt zur Burg durch eine Zugbrücke möglich ist, die nur von Zeit zu Zeit offen ist. Viele in der Ewigkeit sind wohl ausserhalb der Burg und sind zuversichtlich, dass wir ihnen in Gebeten eine Brücke sein können.
Der Chor hat die Segenshandlung mit dem Lied „Liebe, die Du mich zum Bilde..“ vorbereitet. Das Lied wurde mit Instrumentalbegleitung unterstützt. Der Dienstleiter bezeichnete das Jubelpaar als „Burgfräulein“ und „Burgherr“ und zeigte auf, dass es in der Burg auch Schätze geben kann. Das Silberpaar erhielt den Silberschatz, welchen es zu bewahren gilt.
Mit der Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und einem abschliessenden Apéro endete dieser inhaltsreiche Gottesdienst.
Die ganze Gemeinde gratuliert dem Vorsteher und seiner Gattin herzlich zur Silbernen Hochzeit und wünscht ihnen für die gemeinsame Zukunft alles Gute und Gottes reichen Segen.