Am Samstagabend, 19.06.2021, versammelten sich Jugendliche digital, um zusammen über das «neuapostolisch sein» zu sinnieren. Als Überraschung loggte sich auch der Bezirksapostel Jürg Zbinden ein. Er erzählte davon, wie es für ihn als Jugendlicher war, als er sich bewusst für den neuapostolischen Glauben entschied. Im Militär hatte er einen Schlüsselmoment, als er sich öffentlich zu seinem Glauben bekannte: Er fragte seinen Vorgesetzten, ob er am Sonntagmorgen in der Kirche direkt gegenüber der Kaserne am Gottesdienst teilnehmen dürfe – er gehöre nämlich der neuapostolischen Kirche an. Der Bezirksapostel versicherte den Jugendlichen jedoch auch, dass das «neuapostolisch werden» ein stetiger Prozess sei, der auch bei ihm noch heute geschehe.
Weiter erzählte er von einem Erlebnis in Italien, bei dem er ganz plötzlich mitten in der Nacht die Nähe verstorbener Seelen verspürte. Tags darauf stellte sich heraus, dass der Bezirksapostel am Jahrestag eines Erdbebens angereist war – einem Erdbeben, das eine Disco mit mehreren Jugendlichen verschüttet hatte. Als Ratschlag gab der Bezirksapostel den Jugendlichen mit auf den Weg, aufmerksam zu sein und darauf zu achten, wie Gott sie einsetzen möchte.
Als nächstes Glaubenserlebnis berichtete der Bezirksapostel, wie er kaum von einer Auslandsreise zurückgekehrt wäre: Während der Reise von Rumänien nach Moldawien vergass der Zollbeamte, den Einreisestempel in seinen Pass zu drücken. Dadurch entstanden bei der Ausreise grosse Schwierigkeiten. Erst nach Vorweisen des Reiseprogrammes und einer guten Portion Geduld wandelte sich die Gesinnung des Beamten, und die Heimreise konnte angetreten werden.
Als Abschluss gab der Bezirksapostel noch drei Gedanken mit auf den Weg:
- Stets den Mut haben, Gott zu erkennen.
- An der persönlichen Beziehung zu Gott arbeiten.
- Neben den irdischen Bedürfnissen auch auf diejenigen der Seele hören. Die Seele hat eine leise Stimme!
Zum Bericht auf der Jugend-Homepage: www.jugibs.nak.ch
Bericht und Screenshots: nwi, Bearbeitung: vlo