Nach dem Eingangsgebet des Gottesdienstes berührte der erste Song "Liebe bist Du" der Band die Herzen. Der dienstleitende Evangelist Andreas Manzke griff den Gedanken 'Gott ist der Geist der Liebe' aus dem Song auf und liess das Feuer des Heiligen Geistes wirken.
(Liebe) Du bist das Feuer, das uns entfacht,
(Liebe) Du bist die Hoffnung, der Fels und der Weg,
(Liebe) Du bist das Vorbild, auf welches wir seh’n,
(Liebe) Du bist der Anker, der uns hält,
(Liebe) Du bist der Funke, der unser Leben erhellt.
Und im Refrain
Liebe ist das schönste Gefühl,
Liebe ist handeln ohne Kalkül.
Nur wer liebt wird wirklich reich.
Ein weiterer Song passte sehr gut zu diesen wertvollen Gedanken: "Liebi isch d'Lösig - nei, s'isch nid z'spät zum Liebe!"
Das Bibelwort, das dem Gottesdienst zugrunde gelegt war, stammt aus dem 2. Brief von Paulus an die Korinther Kapitel 5, Vers 1-2. Es ist überschrieben mit Sehnsucht nach der himmlischen Heimat. Im Vers 2 heisst es "... denn darum seufzen wir auch". Der Evangelist stellte die Frage: Wann seufzen Menschen? - Die Antwort war schnell gefunden - wenn sie belastet sind und leiden.
Die nächste Frage, die sich aufdrängte, war schon anspruchsvoller: Was ist das Seufzen von Christen? Ist es für sie quasi eine Pflicht zu seufzen und zu leiden? Oder anders gesagt: Sollen Christen vorallem das Leid auf dieser Erde sehen und seufzen? Nein - wir sollen uns freuen an dem, was das Leben uns schenkt und diese Freuden auch teilen. Der Evangelist erklärte, was im Textwort gemeint ist und bezog sich auf die Geschichte vom Zöllner und vom Pharisäer in der Synagoge. Der Zöllner seufzte, weil er erkannte, dass er noch weit weg war vom idealen Bild, das uns Christus zeigte und weil er sich seiner Sünden bewusst war. Die Gemeinde erhielt den Ratschlag, diese Gedanken im Leben umzusetzen.
Die Musikbeiträge in diesem Gottesdienst durch die Band 'The Sound of Love' waren anders als die gewohnten Chorlieder und Orchesterbeiträge. Die Musizierenden haben aber ihr ganzes Herzblut hineingelegt, und es ist ihnen gelungen, die Herzen der Glaubensgeschwister zu erreichen, so dass der Heilige Geist wirken konnte. Die Gemeinde dankte diesen Einsatz mit einem langen und herzlichen Applaus.