Kinder mit ASS haben häufig Mühe, ihre Gefühle auf eine der Umwelt verständliche Art und Weise auszudrücken und verstehen ihrerseits die Menschen, mit denen sie zu tun haben, nicht. Dieses gegenseitige Unverständnis kann zu tiefer Verunsicherung und Angst, zu Aggressivität, Tränen oder Rückzug führen.
Entsprechend gezielt wird ein für Kinder mit ASS ausgebildeter Assistenzhund trainiert. Er lernt zum Beispiel, für das Kind oder seine Umwelt gefährliche Handlungen zu unterbrechen. Er hilft, aus einer Krise oder Notsituation herauszukommen, indem er sich auf das Kind legt oder es anstupst und dadurch beruhigt, Stress abbaut und tröstet. So fördert der Hund die Inklusion des Kindes in die Gesellschaft und erleichtert seine Kommunikation mit der Umwelt. Dank des Hundes erhält das Kind mit ASS mehr Autonomie und Sicherheit im Alltag. Mit CHF 10'000.- unterstützte die Stiftung NAK-Humanitas das Assistenzhundeprogramm der Fondation Arthanis.