«Veränderung» war das zentrale Wort an diesem Sonntag, dem 19. November.
Veränderung: Lebendiges Wachstum im Glaubensleben
Dem Gottesdienst lag das Wort aus Lukas 12, 27 zu Grunde:
“Seht die Lilien, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen”.
Der Bezirksälteste ging zunächst darauf ein, was eine Lilie zum Wachsen braucht und wie das Wachstum abläuft. Dabei konnten auch die Jugendlichen sich äussern. Die Antworten wurden in einer Präsentation festgehalten und danach projiziert.
Was brauch eine Lilie um zu wachsen?
Wie läuft das Wachstum einer Lilie ab?
- Der Boden wird vorbereitet
- Die Zwiebel wird hineingelegt und gegossen
- Die Zwiebel öffnet sich, sie verändert sich in eine neue Form
- Ein Stängel wächst hervor
Daraus entwickelte der Dienstleitende das Wachstum der Gläubigen:
Was brauchen wir zum Wachstum?
- Boden: Wir müssen einen Freiraum für Gott in unserem Leben schaffen
- Sonne und Regen sind Bilder für positive und negative Erlebnisse, die uns prägen
- Dünger: Sind all die Dinge, die Gott für uns gibt, dass unser Wachstum angetrieben wird
Wachstum im Glauben ist eine Ausrichtung hin zu Gott - ein notwendige Veränderung, die wir suchen.
Evangelist Schneider, der Bezirksjugendleiter, zeigte in seinem Mitdienen auf, weshalb kein Baum wächst, wenn man ein Stück Holz in den Boden steckt. Es fehlt das Leben. Wachstum braucht Veränderung und Leben.
Was wurde nun in diesem Gottesdienst einmal anders gemacht?
Veränderung: Gottesdienstteilnehmer
Zu diesem Jugendgottesdienst waren zusätzlich auch alle Konfirmanden und Religionsschüler und ihre Eltern eingeladen.
Veränderung: Interaktion
Schon bei Eintritt in die Kirche erhielten alle Teilnehmer einen Zettel, auf dem eigene Impulse – Dank, Bitte, Fürbitte - für das gemeinsame Gebet schriftlich festgehalten werden konnten. Viele nutzten die Chance und brachten so ihre Anliegen ein. Der Bezirksälteste trug sie dann auch ins Gebet.
Veränderung: Musik
Auch musikalisch nahmen alle teil. Schon vor dem Gottesdienst wurde gemeinsam gesungen und auch die weiteren Gesangsbeiträge bestritt die Gemeinde gemeinsam unterstützt durch Klavier und Band. Damit alle mitsingen konnten, wurde der Liedtext an die Wand projiziert.
Nach dem Gottesdienst konnten die Teilnehmenden über eine Smartphone Umfrage äussern, wie sie die Veränderung aufnahmen.
Beim anschliessenden Zusammensein wurde zum Abschluss Bewährtes - Verpflegung und Freundschaften – gepflegt und mit Neuerungen – neue Freude, neue Themen und neue Bekanntschaften – kombiniert. So kam ein spezielles, verändertes Erlebnis zu einem letzten Höhepunkt.
Denkanstösse auch für die Lesenden dieses Artikels (als interaktiver Teil):
Was hätten Sie auf die Gebetskarte geschrieben?
Was ist im Gottesdienst bewährt und was ist veränderbar?
Was ist bei mir als gläubige Person bewährt und was ist veränderbar?
Wo stehe ich in meinem Wachstum?
Bin ich bereit für Veränderungen?