Zu Beginn des Gottesdienstes knüpft der Bischof an das Lied der Sänger an, in welchem zum Ausdruck kommt, dass Gott die Seinen nie verlässt. Welch wunderbare Zusage, die wir nur allzu oft nicht wahrnehmen. Wir wollen bewusst glauben, wir wollen bewusst beten. In guten Tagen ist man sich dessen oft zu wenig bewusst. Man glaubt, man betet zwar, jedoch fehlt das Bewusstsein, auch den Willen Gottes zu erkennen. Das Handeln und Reden Jesu entspricht nicht dem menschlichen Willen, sondern dem Willen des Vaters, der ihn gesandt hat. Jesu hat auch mit Vollmacht gehandelt. Die Heilige Schrift zeigt uns, dass er mit wenigem Viele gespiesen hat, dass er ohne zu Versinken über das Wasser gehen konnte usw. Er konnte dies glaubwürdig übermitteln, weil er den Willen seines Vaters zu tun, in allem erfüllte. Wir wollen auch versuchen, in den verschiedenen Lebenslagen, uns Jesu als Vorbild zu nehmen. Vieles werden wir nicht verstehen, aber glauben können und wollen wir es. Jeden Tag seine Nähe suchen und mit ihm verbunden sein. Wir wollen nie vergessen, Gottes Wille bedeutet für uns immer Gegenwart und Zukunft. Es soll unser Wille sein, das Wort Gottes in die Tat umzusetzen. Es nützt wenig, einen Gottesdienst zu besuchen, uns vielleicht über schöne Worte zu freuen und dann wieder dem eigenen Willen frönen, indem wir wieder unseren Willen über den Willen Gottes stellen. Der Bischof weist darauf hin, es ist jedoch unser persönlicher Entscheid.
Wir wollen uns jeden Tag bemühen den Willen Gottes umzusetzen, in der Gewissheit, dass uns dies immer näher zu Gott und zum Tag des Herrn bringt.
Mit dem Dank für die verschiedenen Arbeiten, die immer wieder, auch für einen Gottesdienst geleistet werden und der Freude über den Besuch beendete der Bischof diesen Gottesdienst.