Der Bezirksapostel, Jürg Zbinden, besuchte die Gemeinde Samedan anlässlich der Ruhesetzung von Evangelist Peter Zimmermann. Er würdigte das Arbeiten des Evangelisten. Anfänglich als Konfirmandenlehrer, Jugendleiter, Chorsänger und Leiter Blumenschmuck im Engadin tätig, startete er als Vorsteher in der Gemeinde Poschiavo im Jahre 2001. In 2005 folgte zusätzlich die Gemeinde Samedan und im 2015 Valchava.
Hauptsächlich im Winter wardie Überquerung des Ofenpasses nach Valchava oder des Berninapasses nach Poschiavo eine grosse Herausforderung; Schnee und Eis machten so manches Mal das Ankommen schwierig oder gar unmöglich. Peter Zimmermann war oft selbst in den Gemeinden unterwegs oder organisierte die Bedienung zusammen mit den Brüdern im Engadin. Unterstützung hatte er auch von Brüdern und Schwestern anderer Bezirke erhalten, die tatkräftig mitgearbeitet haben und zur Versorgung der Gemeinden beitrugen.
Der Bezirksapostel legte dem Gottesdienst das Wort aus 2. Korinther, Kapitel 9, Vers 6b - 8 zu Grunde: «und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem Werk». Und meinte unter anderem: «Unser Vorsteher hat die Saat nicht eingeschlossen, sondern im Guten gesät. Säen ist die königliche DNA des Priestertums!»
Nach der Ruhesetzung von Evangelist Peter Zimmermann beauftragte der Bezirksapostel Priester Franz Huber als neuen Vorsteher der Gemeinden Samedan, Poschiavo und Valchava.
Das Orchester und Gesangsensemble umrahmten den Gottesdienst mit ergreifenden Stücken, unterstützt vom scheidenden wie auch vom neuen Vorsteher.
Im Anschluss fanden bei Speis und Trank viele Gespräche im gemütlichen Beisammensein statt. Ein passender Ausklang des Festgottesdienstes.