Eine erste Sitzung mit Apostel Camenzind und Bischof Alganza findet bereits am frühen Freitagabend statt. Es geht um unsere für den Juli geplante Reise nach Cuba. Die Verhältnisse auf der karibischen Insel sind wieder schwieriger geworden und wir wissen nicht, ob die vorgesehenen Besuche und Gottesdienste überhaupt stattfinden können. Wir beten intensiv darum, dass die Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Ich weiss, dass ihr auch mitbetet und danke euch herzlich dafür.
Nach und nach treffen die Bezirksvorsteher und ihre Vertreter ein, so dass schon am Freitagabend Gespräche mit ihnen möglich werden und Gemeinschaft gepflegt werden kann.
Am Samstag fanden die Bezirksvorstehertagung und die Vorstandssitzung für Spanien statt. Es war für mich erbauend und schön, nochmals in diesem Kreis einen Tag der Stärkung, Ausrichtung und Erkenntnisvertiefung zu erleben. Der Bezirksapostelhelfer hatte die Gelegenheit, sich vorzustellen und so konnte ein gegenseitiges Kennenlernen stattfinden.
Höhepunkt dieses Wochenendes war der Festgottesdienst in unserer Kirche in Barcelona. Konfirmationsgottesdienste sind herausragende Schwerpunkte im Ablauf eines Jahres für die im Mittelpunkt stehenden jungen Schwestern und Brüder und für die ganze Gemeinde. Das äussert sich in der Vorbereitung auf diesen Tag sowie auch in der festlich freudigen Atmosphäre am Tag selbst. Es geht um nichts Geringeres als das Verhältnis zwischen den jungen Christen und Gott. Dabei fiebert die ganze Gemeinde mit und freut sich offenkundig mit den im Mittelpunkt stehenden Jugendlichen.
Begleitet von wunderschönem Gesang und Instrumentalspiel erleben wir ein Freudenfest für unsere Seelen. Die Konfirmationshandlung selbst und auch das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen berühren die Seele.
Die Kinder, die Jugend und die Amtsträgerinnen und Amtsträger des Bezirks zeigen mir am Schluss des Gottesdienstes ihre Verbundenheit und Dankbarkeit. Sie überreichen mir Abschiedsgeschenke im Wissen, dass es mein letzter Besuch in Barcelona im aktiven Dienst war. Ehrlich gesagt hatte ich so etwas nie erwartet und war dementsprechend überrascht und bewegt.
Bevor es zum Flughafen geht, werden in einer engen Abstellkammer des Restaurants, in der es nach Frittieröl riecht, die Kleider gewechselt. Das sind Aktionen, die im Lauf eines Jahres öfters vorkommen und an die sich mein Nachfolger gewöhnen wird.
Ein weiterer Aufsteller an diesem Sonntag ist die früher als geplant stattfindende Landung in Zürich. So gibt es zuhause noch etwas länger Zeit zum Erzählen und gegenseitigen Austausch des Erlebten.
¡Adiós! Seguimos conectados en nuestros corazones.