Ein göttliches Kunstwerk!

04.07.2024

Es gibt Gottesdienste, bei denen die einzelnen Elemente eindrücklich ineinandergreifen und zu einem Ganzen werden: Predigt, Musikbeiträge, Gemeinschaft, Stimmung… Selbst wenn einzelnes überrascht, so wird am Ende doch das Bild des Herrn Jesus sichtbar. Der 1. Gottesdienst unseres neuen Bischofs André Weidmann in unserer Gemeinde, am Donnerstag, den 4. Juli, war definitiv so ein Kunstwerk Gottes.

Das Portrait Christi

Als Grundlage diente das Bibelwort aus Hebräer 13;8 «Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.»

Der Bischof stellte dazu die Frage «Wer ist Jesus für dich?»

Wer war er für dich in der Vergangenheit?

  • Dein Helfer: Jesus hat uns bis heute so oft schon geholfen.
  • Dein Leiter: Er führte uns und war an unserer Seite.
  • Dein Vorbild: Jesu Handeln, wie es im neuen Testament beschrieben ist, ist uns Beispiel und Rat. Wir versuchen so zu handeln, wie er es tat.

Dazu sang die Gemeinde im Eingangslied 172, Strophe 3: «Du bist’s, der für mich wachte (…)  Du hast mit treuer Hand mich huldvoll stets geleitet»

Wer ist er heute für dich?

  • Ein starker Halt: Er ist unser Glaubensanker
  • Ein echter Trost: In schwierigen Situationen tröstet und begleitet er uns

In diesem Sinne wurde der Gottesdienst auch durch das Hauptlied des Chores und des Orchesters eingeleitet:  «Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht; Es hat Hoffnung und Zukunft gebracht; es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten, ist wie ein Stern in der Dunkelheit»

Jesus bleibt auch derselbe. Auch wenn sich einzelne Dinge in der Kirche verändern. Er ist ewig!

Wer ist er in Ewigkeit?

  • Er ist derjenige der uns zum Ziel führt
  • Mit ihm werden die Gläubigen vereint in Ewigkeit leben

Zum Abendmahl sang die Gemeinde dann auch das Lied 200 aus dem Gesangbuch, das die Veränderung beschreibt, die Gläubige bei Jesus erleben, insbesondere in der ewigen Gemeinschaft mit ihm: «Licht nach dem Dunkel / Friede nach Streit / Jubel nach Tränen / Wonne nach Leid / Sonne nach Regen / Lust nach der Last / nach der Ermüdung selige Rast»

Nach dem Gottesdienst, in dem die Grösse, Gnade und Liebe des Herrn sichtbar wurde, stimmte die Gemeinde ins Schlusslied «Nada te turbe» ein, das übersetzt die Überzeugung ausdrückt: «Nichts beunruhige dich / nichts ängstige dich / Wer sich an Gott hält, dem fehlt nichts / Gott allein genügt!» … gestern und heute und in Ewigkeit.