Woche 34 / 2024

27.08.2024

Von «Wiiderluege, Wiidersee» – zu «Pfiat eich!»
Zuerst aber waren wir im «Grüezi»-Bereich, d.h. am Dienstag fand in der Verwaltung in Zürich eine Apostelversammlung statt.

Es war eine Arbeitssitzung mit einem bunten Strauss an verschiedenartigen Themen. Die Herausforderungen werden nicht kleiner und es gibt immer wieder vieles zu besprechen und zu entscheiden. Unter anderem war auch ein Fachvortrag mit dem Titel «Anzeige- und Melderechte sowie -pflichten von Aposteln der Neuapostolischen Kirche» Inhalt dieser Versammlung. Für meinen Sekretär, Bezirksevangelist Urs Frei, und mich war es die letzte Sitzung – für den neuen Sekretär, Hirte Daniele Capossele die erste.

Noch einmal ging es an diesem Mittwochabend mit dem Zug nach Basel in die Nordwestecke der Schweiz, wo mich Bischof Weidmann am Bahnhof abholte. Gemeinsam fuhren wir die kurze Strecke zum Gottesdienstort, unsere Kirche Reinach BL. Zusammen mit etlichen weiteren Gemeinden durften wir in wunderschöner Atmosphäre für unsere unsterblichen Seelen auftanken und ihnen, und damit auch der neuen Kreatur in uns, etwas Gutes tun.

Gottesdienst ist, wenn Gott das Fest der Begegnung und Gemeinschaft vor- und zubereitet und darin erlebbar wird. Dass er es tut, haben wir einmal mehr erleben dürfen. Der grosse Chor hat mit seinen Liedbeiträgen die Festfreude verstärkt. 

Aus dem Kreis der Vorsteher überreicht mir der Bezirksvorsteher am Ende eine wunderschön gestaltete Karte mit vielen zu Herzen gehenden Gedanken und Wünschen sowie einem Geschenk, das auch im Ruhestand nach Basel führen soll. Ein Wiedersehen mit den Geschwistern auch in diesem Teil der Schweiz ist auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit. 
Gerne verweisen wir auf folgenden Link: 
Letzter Besuch von Bezirksapostel Zbinden im Kirchenbezirk Basel - Bezirk Basel

Schon fast zur Gewohnheit geworden ist die Mitteilung auf dem Handy: «Ihr Flug ist verspätet. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir Sie um Entschuldigung.». Wenn diese Meldung erscheint, beginnt das grosse Rechnen, ob das vorgesehene Programm nach Plan durchgeführt werden kann. Es hat gereicht!

Zusammen mit dem Bezirksapostelhelfer und meiner Frau geht die Reise am Samstag über Wien nach Linz, in die drittgrösste Stadt Österreichs und Landeshauptstadt von Oberösterreich. Die hohen Temperaturen haben Auswirkungen auf unser Reisegepäck. Es braucht weder ein Jackett noch einen Pullover. Apostel Pfützner und Bischof Jeram mit ihren Gattinnen empfangen uns am Bahnhof Linz, von wo die Fahrt etwas ausserhalb von Linz zu unserem Übernachtungsort führt. In schöner Gemeinschaft erleben wir den Abend.

Am Sonntag ist Bezirksgottesdienst in unserer Kirche Linz. Bei unserer Ankunft staunen wir nicht schlecht, sind doch die meisten Parkplätze bereits besetzt und zahlreiche Geschwister in und um die Kirche versammelt. Aha! Der grosse Chor hat sich noch zur Chorprobe eingefunden. Es bleibt ausgiebig Zeit zur Begrüssung. Die Kirche ist trotz Ferienzeit fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Ein weiteres Freudenfest, das die Seele berührt und viele Emotionen auslöst. Das Erleben und die Eindrücke sind eine Quelle grosser Dankbarkeit.

Auch wenn ich persönlich am liebsten still und leise in den Ruhestand gegangen wäre, habe ich inzwischen gelernt, dass das kaum möglich ist, da der Wunsch in den Herzen besteht, sich ordentlich zu verabschieden und mir Segenswünsche für den Ruhestand mitzugeben. Ebenso gross ist das Bedürfnis, den künftigen Bezirksapostel bereits heute ins Herz zu schliessen und ihn willkommen zu heissen.

Eine Entdeckungsreise zu den Quellen - Gebietskirche Österreich (nak.at)

«Pfiat eich», ja, wir sehen uns wieder!