Stall statt Palast – ernsthaft? Ein König kommt ganz anders

25.01.2026

Ein König. Und dann ein Stall. Kein Palast, kein roter Teppich.
Klingt erstmal schräg – ist aber genau die Story von Weihnachten.

Als Christ weisst du sofort, wovon die Rede ist: von Jesus.
Dem, der in der Offenbarung 19, 16 als „König aller Könige und Herr aller Herren“ beschrieben wird. Ein grosser Titel. Eine grosse Verheissung.
Und doch: Weihnachten liegt hinter uns. Der Tannenbaum längst entsorgt, der Alltag hat dich wieder und die Frage bleibt: Wie viel Weihnachten trägst du eigentlich noch in dir?

Ein Lied, das nicht jeder sofort „checkt“

Für diesen Ostwindgottesdienst erfüllte der Gospelchor einen Wunsch von Bezirksvorsteher Andi:
„Singt ein Lied, das niemand kennt.“
Kein Klassiker. Kein Mitsing-Hit. Sondern ein neues Lied – mit Tiefgang und das direkt ins Herz zielt und den Kern unseres christlichen Glaubens trifft.

Und ja, man könnte sagen:
Viele merken das erst beim zweiten Hinhören. Oder eben gar nicht. Das Lied beschreibt Weihnachten.

Genau hier lauert die Gefahr: Man setzt sich in den Gottesdienst, konsumiert ein bisschen Musik, ein paar Worte – und geht wieder. Ohne dass etwas hängen bleibt. Ohne dass es etwas in unserer Seele bewegt. Nicht, weil Gott nichts zu sagen hätte. Sondern weil unser Herz und die Seele gerade nicht auf Empfang sind.

Jesus – kein König zum Konsumieren

Jesus kam nicht auf diese Welt, um unser Leben einfach angenehmer zu machen.
Seine Geburt erzählt eine andere Geschichte: Ein Stall statt Palast.

Könige kommen normalerweise mit Macht, Reichtum und grossem Auftritt zur Welt.
Jesus ist anders. Wie ist sein Charakter?

Er war kein König, wie ihn sich die Menschen damals erhofft hatten. Kein politischer Retter.
Pilatus stellte ihm die berühmte Frage: „Bist du der König der Juden?“
Jesus schlichte Antwort: „Ja, ich bin es.“
Aber eben auf eine Art, die niemand erwartet hatte.


Gott spricht – öfter, als wir denken

Gott redet heute durch ein Lied, durch eine Stimme, durch einen Satz einer Glaubensschwester…
Er sprach auf dem Berg der Verklärung – ein Moment, der seine Macht sichtbar machte.
König aller Könige. Und doch so nah.

Segen erlebst du dort, wo Gott dich berührt.
Manchmal leise. Manchmal überraschend.
Aber immer echt.

Zum Schluss dann doch noch ein bisschen Konsum – im besten Sinn:
Kaffee, Zopf und allerlei Leckeres warten bei jedem Ostwind-Gottesdienst. Ob Wil oder Kreuzlingen spielt dabei keine Rolle.

En Guete und bleib noch ein bisschen.