Als Grundlage für den Taufgottesdienst diente der Text aus dem ersten Brief von Petrus an die Gemeinden in Asien (Kapitel 3,13) "Und wer ist's der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?" oder "Wer chönnt euch denn böses tue, wenn ihr euch liideschaftlech fürs Guete iisetzed?"
Mit der Heiligen Wassertaufe wird der Täufling in die Kirche Christi eingefügt. Die Erbsünde, das von Gott Trennende, wird abgewaschen und der Täufling tritt mit unserem Gott der Liebe und des Guten in eine nahe Beziehung. In dieser Beziehung richten wir Christen uns aus nach dem Evangelium von Jesus Christus und nach den zehn Geboten, die Gott gegeben hat. Dem Guten nacheifern, freundlich sein und dem Bösen mit Gutem begegnen hat uns Jesus als Vorbild vorgelebt. Bei Kindern ist dafür das Vorbild der Eltern, der Grosseltern und der ganzen Familie wichtig. Später übernehmen sie als Jugendliche diese Verantwortung selber.
Der Namen Elina mit der Bedeutung die Leuchtende passt wunderbar. Christus ist für uns das leuchtende Vorbild für Freude, Frieden, Versöhnlichkeit und dem stetigen Streben hin zum Guten. Zum Abschluss der Taufhandlung verlas der stolze Vater die verschiedensten Wünsche der Familienmitglieder an die kleine Elina, damit sie in ihrem Leben auch von diesen Segenswünschen stets begleitet werde.