Begrüsst wurden die Teilnehmenden durch einen Priester, der mit passenden Fragen auf die Ausführungen im Gottesdienst einstimmte. Zum Thema Gemeinschaft, das bedeutet „Wir sind nicht allein“, forderte er die Kinder zum Mitdenken auf. Viele Kinder, Eltern und auch Jugendliche füllten den Kirchensaal fast vollständig.
Als Eingangslied sang die Gemeinde „Du bisch da, Gott, Gloria!“. Der Bezirksvorsteher feierte anschliessend den Gottesdienst unter dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 2, 42: Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“. Nun sang der Chor – ein Grossteil der Anwesenden – das Lied „Nimm mini Hand, …“
Zu Beginn zeigte der Dienstleiter das Bild von Zugvögeln, die in den Süden fliegen. Im Schwarm unterstützen sie sich gegenseitig, lösen sich in der Führung ab, stehen sich in Gefahren bei und nehmen Rücksicht auf solche, die geschwächt sind. Zum Bibelwort zeigte er einen Stuhl mit vier Beinen, der sehr stabil steht. Man kann sich darauf setzen - als Hinweis, Jesus einen Platz im Leben zu geben. Die Apostellehre sei wie eine Anleitung zu einem (neuen) Spiel. Zur Gemeinschaft rief er einen „starken“ Jungen auf, einen Stab zu zerbrechen, was mühelos gelang. Ein Bündel Stäbe konnte er jedoch nicht mehr biegen. „Brot brechen“ verglich er mit dem Abendmahl, gestiftet von Jesus. Das Gebet ermögliche eine direkte Verbindung zu Gott: Überall und in jeder Situation.
Ein Zwischenlied „Will’s mi fascht verjagt vor Fröid“ wurde mit Klavier und einem Cajon, das von einem Jungen gespielt wurde, begleitet. Die Anwesenden bewegten sich zur Musik und schlugen die Hände jeweils an passender Stelle zusammen.
Predigtbeiträge
Der Jugendleiter des Bezirks liess die Kinder nach vorne kommen, schenkte jedem ein Zeltchen und bertonte, wie Gott zu jedem kommt, ganz persönlich. Er gab den Rat, im Gottesdienst aufmerksam zu sein, etwas zu erkennen und dies mit nach Hause zu nehmen.
Der als neuer Leiter für den Unterricht vorgesehene Priester wies im Mitdienen auf den Altarschmuck hin: Die Kinder haben verschiedene Dinge mitgebracht und hingestellt. Ein Rucksack, mit vielen Dingen angefüllt. Vielleicht wird er zu schwer, dann hilft jemand tragen. Zur Arche Noah bemerkte er, dass ein genauer Plan für den Bau vorhanden war. So gibt es bei Gott auch für jedes Einzelne einen Plan zur Erlösung. Schliesslich wies er auf eine kleine Brücke, die auf dem Altar stand. Ein Symbol für die liebevolle Verbindung von einem Menschen zum andern.
Als Busslied sang die Gemeinde "I laden euch ii“. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls erfolgte der angekündigte Wechsel der Leitung Unterricht. Der Bezirksvorsteher bedankte sich herzlich beim bisherigen Leiter und entband ihn von dieser Aufgabe. Danach erfolgte die Ernennung des neuen Leiters Unterricht für den Bezirk Mittelland, welcher die Aufgabe freudig annahm.
Nach dem Schlusssegen erklang das Lied „Är isch wunderbar“. Mit dem Dank an die Musizierenden und für den Altarschmuck endete der Gottesdienst. Ein kräftiger Applaus unterstrich den Dank an die Mitwirkenden.