Grundlage zur Predigt war der Bibeltext: "Denn drei sind, die das bezeugen: Der Geist, und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein." (1Joh. 5,7-8). Johannes machte in seinem Schreiben darauf aufmerksam, die Übereinstimmung dieser drei zu sehen und wertzuschätzen. Der Bezirksvorsteher spannte den Bogen zur Begegnung von Jesus, der den blinden Barthimäus traf und ihn fragte, was er denn gerne hätte. Dieser antwortete ganz einfach: "Ich möchte sehen." Für uns stellt sich die Frage, ob wir den Geist und die Liebe und die Gnade sehen und unser Herz für diese Werte auch öffnen und darauf achten.
Im Mitdienen erzählte ein Priester die wahre Begebenheit eines weltberühmten Violinisten, der in New York mehrere Konzerte vor tausenden von Zuhörenden gab. Zwischen zwei Konzerten machte er das Experiment und spielte auf seiner Stradivari eine Stunde während der Stosszeit in der Metro. Dabei resultierte lediglich ein nur geringer Betrag an Hutkollekte. Die vorbeieilenden Menschen erkannten das Können und hochklassige Musizieren in dieser Umgebung nicht. Es zeigt sich, um das wirklich Wertvolle zu sehen ist unsere Achtsamkeit notwendig. Der Heilige Geist, die Liebe Gottes und die Gnade von Jesus Christus drängen sich nicht auf, sie stellt sich nicht auf die Bühne. Es ist an uns, das Wertvolle richtig zu sehen und nicht blind und unachtsam daran vorbei zu eilen.
Vor und während dem Gottesdienst erklangen Lieder und Melodien der bekannten Komponisten Christoph W. Gluck, Georg F. Händel, Peter I. Tschaikowsky, Joseph Haydn, Andrew L. Webber und Wolfgang A. Mozart. Belohnt wurden die Beiträge mit einem warmen Applaus am Ende des Gottesdienstes.
Die Spielenden mit ihren Begleitenden durften sich anschliessend bei einem Kaffee noch untereinander austauschen und das abgerundete, schöne Erlebnis gemeinsam feiern.