Die in vielen Bibelausgaben enthaltenen alttestamentlichen Spätschriften werden auch „Apokryphen“ („verborgene Schriften“) genannt. Es handelt sich um jüdische Schriften, die zwischen dem dritten und dem ersten Jahrhundert v.Chr. entstanden sind. Sie stellen inhaltlich ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Alten und dem Neuen Testament dar. Wesentliche neutestamentliche Glaubensüberzeugungen werden in diesen Schriften vorbereitet. Die alttestamentlichen Spätschriften sind in der Neuapostolischen Kirche für Glauben und Lehre ebenso verbindlich wie die anderen kanonischen alttestamentlichen Schriften. In der Lutherbibel sind sie zwischen dem Alten und dem Neuen Testament angeordnet.
Die 14 apokryphen Bücher sind: